Unter künstlerischen, sozialen, historischen und aktuellen Themenschwerpunkten finden am PFH interdisziplinäre und kulturelle Bildungsprojekte statt, um bleibende Zugänge zu schaffen und gesellschaftliche Mitgestaltung und -bestimmung zu fördern.

Geschichte jetzt!? SAVE THE DATE!

Fachaustausch
Freitag, 25. Februar 2022, 9-13 Uhr

Multiplier Event im Rahmen des Erasmus+ Projekt shifting walls
Pestalozzi-Fröbel-Haus
Stiftung öffentlichen Rechts
Karl-Schrader-Straße 7-8
10781 Berlin

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus veranstaltet einen multiprofessionellen Fachaustausch mit Inputs aus verschiedenen Fachrichtungen: Im Spannungsfeld zwischen Fakten und Visionen werden aus den Bereichen Geschichte, Pädagogik, Kunst Vermittlungsansätze und Projekte vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Welche Möglichkeiten der gesellschaftlichen Mitgestaltung ermöglichen kreative und künstlerische Vermittlungsprojekte, die sich auf historische Ereignisse und Zusammenhänge beziehen?
Welche individuellen und gemeinschaftlichen Kompetenzen können gefördert werden und wie die Perspektiven auf aktuelle Situationen von Kindern und Jugendlichen verdeutlicht und visualisiert? Welche ausbaufähigen Schnittstellen einen die Arbeitsbereiche und wie können sinnvolle Kooperationen gestaltet werden? Welche öffentlichen und digitalen Räume können genutzt werden?

Der Fachaustausch richtet sich an alle thematisch interessierten Personen, die Teilnahme kostenlos.
Anmeldungen und Rückfragen unter bauer@pfh-berlin.de

Logoleiste Shifting Walls

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

Positionspapier: Kinder haben ein Recht auf kulturelle Bildung!

Weltkindertag als Anlass für ein Positionspapier

Zum Weltkindertag am 20. September hat das Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung ein Positionspapier veröffentlicht. Denn an diesem Tag stehen Kinder und ihre Rechte im Mittelpunkt. Das Netzwerk fordert: Frühkindliche kulturelle Bildung ist ein Kinderrecht – und muss als solches endlich anerkannt und verwirklicht werden!

In dem neuen Positionspapier, das hier auf der Website des Netzwerks veröffentlicht wurde, zeigt das Netzwerk auf: Kinder haben ein Recht auf Kultur – und dieses Recht ist nicht nur ein Bauchgefühl, sondern lässt sich aus der UN-Kinderrechtskonvention ableiten. In zahlreichen Artikeln der UN-Kinderrechtskonvention ist einerseits unbestreitbar ein Kinderrecht auf Kultur sowie kulturelle Bildung und kulturelle Teilhabe festgeschrieben. Andererseits bietet die UN-Kinderrechtskonvention auch Qualitätshinweise für die Praxis kultureller Bildung.

Doch bislang fehlen in Deutschland systematische und strukturbildende Entwicklungen, die dem Anspruch und der großen Bedeutung kultureller Bildung im frühkindlichen Bereich Rechnung tragen. Insbesondere in Zeiten der Pandemie wurde dieses Kinderrecht erheblich eingeschränkt. Deshalb macht sich das Netzwerk dafür stark, dass Kinderrechte auch mit Blick auf kulturelle Bildung und Teilhabe anerkannt und verwirklicht werden. 

Das Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung wurde im Februar 2020 gegründet. Inzwischen umfasst das Netzwerk fast 200 Personen aus Kunst- und Kultureinrichtungen, Kitas, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung, auch aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg, die ein gemeinsames Anliegen verbindet: Jungen Kindern den Zugang zu Kunst und Kultur, das Lernen mit und durch die Künste selbstverständlich zu machen.

Das Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung wird durch die Robert Bosch Stiftung gefördert, Trägerin ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung.

Link zum Positionspapier: https://netzwerk-fkb.de/blog/positionspapier/

Ob Bildende Kunst, Musik, Tanz, Schauspiel oder Architektur- Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte haben regelmäßig die Möglichkeit, an Projekten in verschiedenen Kunstfeldern teilzunehmen. Sei es in Form von wöchentlichen Angeboten in den Einrichtungen und Schulen, in Kooperationen mit Kulturschaffenden oder langfristigen Partnerschaften mit verschiedenen Kulturinstitutionen und Initiativen. Durch die individuelle und gemeinschaftliche Auseinandersetzung mithilfe ästhetisch-künstlerischen Ausdrucksformen werden Fähigkeiten gestärkt, Interesse für bestimmte Themenfelder geweckt und kulturelle Teilhabe aktiv gefördert.