Praxisorientierter Unterricht
In kleinen Gruppen erhalten schuldistanzierte Schüler*innen im Rahmen von "Arbeiten und Lernen" u.a. bei praktischer Arbeit in einer Werkstatt die Möglichkeit, versäumte Lerninhalte nachzuholen, neue Zugänge zum Lernen zu entdecken und sich im handwerklichen Bereich oder in Dienstleistungsbereichen beruflich zu orientieren. Der Unterricht wird gemeinsam von Mitarbeiter*innen des Pestalozzi-Fröbel-Hauses und Lehrer*innen der kooperierenden Sekundarschulen gestaltet.
Kooperation mit Sekundarschulen
An der Einrichtung "Arbeiten und Lernen" sind die Ferdinand-Freiligrath-Schule, die Ellen-Key-Schule, die Albrecht von Graefe Schule und die Hector-Peterson-Schule beteiligt.
Werkstattangebote und Berufsorientierung
Das Besondere bei "Arbeiten und Lernen" ist, dass die Schüler*innen zusätzlich zum normalen Schulunterricht Grundfertigkeiten in verschiedenen Handwerksbereichen erlernen. Wahlweise können sie ihre praktischen Talente in der Tischlerei, in der Metallwerkstatt und in den Bereichen Küche/Gesunde Ernährung oder dem kreativen Arbeiten/Garten erproben.
Außerdem besteht für die Schüler*innen die Möglichkeit, Praxistage in Kooperation mit sozialen Einrichtungen (z.B. Kindertagesstätten, Ganztagsbereichen in Grundschulen, Senior*innenheimen) oder in Dienstleistungsbetrieben (Hotels, Gastronomie-Unternehmen) außerhalb der Schule zu absolvieren. Verpflichtend sind darüber hinaus zwei Betriebspraktika pro Schuljahr mit dem Ziel, Erfahrungen in einem gewählten Berufsfeld zu sammeln.