Die Kinder experimentieren in wöchentlichen Workshops mit Ton in seinen unterschiedlichen Zuständen – weich, flüssig oder trocken – und entdecken dabei, wie Bewegungen Spuren hinterlassen und Formen wiederum neue Bewegungen und Geschichten anregen können. Spielerisch entwickeln sie eigene Ausdrucksformen und erleben sich als gestaltende und forschende Subjekte.
Die künstlerische Arbeit folgt einer offenen, prozessorientierten Haltung, in der die Erwachsenen die Ideen und Entdeckungen der Kinder begleiten, unterschiedliche Settings schaffen und die Entwicklung gemeinsamer künstlerischer Formate unterstützen.
„Super coole Tonknete ist stark!“ haben die Kinder aus der Kita Olbersstraße ihre Performance betitelt, die sie im Mai 2026 auf der Bühne des FELD Theater für junges Publikum am Winterfeldplatz präsentiert haben.
Zuvor haben sie mit Unterstützung der Tänzerin Lea Martini und dem bildenden Künstler Diogo deCalle mit Ton experimentiert, damit geformt und Skulpturen modelliert, die sie abwechselnd gegenseitig an ihren Bewegungen nachgebildet haben.
Ein Skulpturengarten ist entstanden, der in unterschiedlichem Tempo und in verschiedenen flüssigen und festen Zuständen mal langsam und mal schneller getanzt und performt wurde.
Wie sich Staub, ein Wasserschwall oder ein starker Sonnenstrahl anfühlen, haben sie im Theater mutig und magisch mit ihren zahlreichen Zuschauer*innen geteilt.
Während der Projektphase besuchen die Kinder außerdem die Jugendkunstschule Charlottenburg-Wilmersdorf und arbeiten dort in neuen künstlerischen Räumen.
Pädagogische Begleitung: Martina Podgurski, Justyna Glowiak, Sina Kaiser und Maika Kuch
„Formbare Welten“ ist ein Projekt des Pestalozzi-Fröbel-Hauses in Kooperation mit dem FELD Theater für junges Publikum am Winterfeldplatz und der Jugendkunstschule Charlottenburg-Wilmersdorf.
Das Projekt wird gefördert von Wege ins Theater, dem Projekt der ASSITEJ im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.