In diesem interdisziplinären kulturellen Bildungsprojekt erforschten junge Menschen ein Museum als einen Ort, an dem sie ihre Ansichten, Beobachtungen und Wünsche ¬zeigen, in künstlerischer Praxis aktiv werden und ihre Visionen einen Raum erhalten können.
Von September bis November 2025 erkundeten, entdeckten und experimentierten Kinder des Grundschulprojekts Bethanien im Georg Kolbe Museum. An regelmäßigen Projekttagen fotografierten, zeichneten, sammelten und collagierten sie, formten mit Ton, entwarfen Kostüme und bauten Installationen. Immer wieder wurde Erschaffenes neu kombiniert, arrangiert und weiterverarbeitet, bildete die Basis für nächste Entwürfe, Arbeitsschritte und Kreationen. Digitales wurde Analoges, Papier wurde Stoff, Farbe wurde Schwarz-Weiß, Klein wurde Groß, Bild wurde Text, Fläche wurde Körper, Eins wurde Viele, Fremdes wurde Vertrautes, Wunsch wurde Realität – und umgekehrt.
Als Besuchende und Betrachtende gestartet, über den Zeitraum durch Begegnungen und künstlerische Auseinandersetzung anvertraut, präsentierten die Kinder zum Abschluss ihre visualisierten Perspektiven und entstandenen Werke in den Räumen des Museums.
Künstlerisches Konzept und Durchführung Irina Novarese
Pädagogische Planung und Begleitung Patrick Koch (Grundschulprojekt Bethanien)
Pädagogische Begleitung Michele Rohland und Alicia Skenderski
Museumsvermittlung Barbara Campaner (Georg Kolbe Museum)
Projektleitung Anja Bodanowitz (Jugend im Museum e.V.)
Projekt- und Prozessbegleitung Jasmin Grakoui
Fotos Kinder des Grundschulprojekts Bethanien, Patrick Koch, Irina Novarese, Michele Rohland, Alicia Skenderski
Ein Projekt von Jugend im Museum e.V., Georg Kolbe Museum und Grundschulprojekt Bethanien / Pestalozzi-Fröbel-Haus
Gefördert durch "Kultur macht stark / Bündnisse für Bildung" im Rahmen des Programms "Museum macht stark“