Im Rahmen des Projekts „POSITIONEN – Vom Bleiben und vom Kommen“ von Jugend im Museum e.V. setzten sich Kinder aus der Kita Quedlinburger Straße mit Müll und den daraus resultierenden Problemen auseinander und lernten dabei von einem Projekt in Nairobi, was man mit Upcycling alles schaffen kann.

Im Projekt Dem Müll auf der Spur in der Kita Quedlinburger Straße sich die Kinder in kreativen Workshops dialogisch und kreativ mit Mülltrennung, Müllvermeidung und Kreislaufwirtschaft auseinandersetzen. Ziel war es, den eigenen Umgang mit Müll in der Kita und im Alltag zu reflektieren und darüber hinaus globale Auswirkungen wie Meeresverschmutzung und deren Folgen für Menschen und Tiere zu thematisieren. 

Die Kinder experimentierten mit verschiedenen Müllsorten und wie lange es braucht, dass diese abgebaut werden. Sie lernten von Kindern aus dem Wajukuu-Projekt in Nairobi in Kenia, das Kunst, Community-Arbeit und Upcycling verbindet. Während eines Besuchs im Futurium Berlin entdeckten sie nachhaltige Exponate wie die Murmelbahn und besuchten die Ausstellung Ocean Futures. Sie entwickelten eigene Ideen für nachhaltiges Handeln in ihrer Kita und an einem Upcycling-Tag wurden gestalteten sie aus Kita-Müll durch kreatives Kombinieren neue Objekte. 

POSITIONEN – Vom Bleiben und vom Kommen 

Das für drei Jahre geförderte Projekt POSITIONEN – Vom Bleiben und vom Kommen von Jugend im Museum e.V. konzentriert sich bis 2028 auf das Globale Lernen im Bereich der frühkindlichen Bildung von Kita und Grundschule. Das Projekt erinnert daran, dass Migration kein neues Phänomen ist, sondern ein dauerhafter menschlicher Prozess, der unsere Geschichte und Welt entscheidend geprägt hat. Es wird gezeigt, dass Migration vielschichtig ist und nicht linear verläuft. Im Mittelpunkt der kreativen Vermittlungsarbeit stehen die Beschäftigung mit verschiedenen globalen Zusammenhängen und das Entwickeln von Handlungsoptionen für ein gerechteres und ökologisch verantwortungsvolles Zusammenleben weltweit.

Interdisziplinär werden mit Pädagog*innen, Museumsmitarbeiter*innen und Bildungsreferent*innen globale Verknüpfungen untersucht, mit Ursachen von Migration in Beziehung gesetzt und mittels altersgerechter kultureller Bildungsmethoden aus unterschiedlichen Perspektiven vermittelt. Die Orientierung an den Lebenswelten der teilnehmenden Kinder spielt dabei eine zentrale Rolle. Museen und pädagogische Bildungseinrichtungen sind eingeladen, durch Bildungskooperationen speziell im frühkindlichen Bereich andere Vermittlungsansätze auszuprobieren, kennenzulernen und mitzuentwickeln und so den Raum zu öffnen für junge Kinder und ihre Sichtweisen.

Dem Müll auf der Spur
Kita Quedlinburger Straße Julia Rickler, Dilara Tran und Team 
Kursleitung  Dr. Juliane Lippok

POSITIONEN – Vom Bleiben und vom Kommen 
Projektdauer 2025–2028
Eine Kooperation von Jugend im Museum e.V., dem Pestalozzi-Fröbel-Haus und der Kita Quedlinburger Straße. 
Weitere Informationen zum Projekt VOM BLEIBEN UND VOM KOMMEN unter diesem Link

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