Am 13. Oktober 2026 hat der Verein QBE e. V. zum zweiten Mal drei Absolvent*innen für ihre herausragenden Abschlussarbeiten in der Erzieherinnenausbildung ausgezeichnet. Im Rahmen eines feierlichen Festakts im Pestalozzi-Fröbel-Haus wurden die Preise für die ersten drei Plätze verliehen. Zusätzlich wurde ein Anerkennungspreis für eine Masterarbeit vergeben.
Die Direktorin des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, Henriette Harms, begrüßte die Gäste und würdigte das Engagement der Absolvent*innen. Sie hob zudem die hohe Qualität der Ausbildungsstätten und die Leistung der Lehrenden hervor, die dazu beitragen, dass Studierende fachlich qualifiziert sowie individuell gefördert und unterstützt werden. Darüber hinaus betonte sie die Bedeutung einer nachhaltigen Förderung junger Fachkräfte an der Schnittstelle von Wissenschaft und pädagogischer Praxis.
Auch Carsten Weidner, Referatsleiter für frühkindliche Bildung und Kindertagesbetreuung, hob in seiner Ansprache die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen frühkindlichen Bildung und Betreuung hervor. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse seien eine wichtige Grundlage, um die Qualität der Kindertagesbetreuung weiterzuentwickeln.
Die ausgezeichneten Arbeiten
1. Preis: Martin M. Stetter
„Die Umsetzung der Kreativecke zum Mini-Atelier“
2. Preis: Gina Herrmann
„Umgang mit heterogenen Familienmodellen in der Kita am Beispiel queerer Elternschaft“
3. Preis: Stephanie Hecht
„Die Bedeutung des Singens für die kindliche Entwicklung und seine Umsetzung als Bildungsangebot im Kinderladen“
Einen Anerkennungspreis erhielt Sophia Wendler für ihre Masterarbeit zum Thema „Gerechtigkeit aus der Perspektive von Kindern“.
Die Laudationes hielten Berit Wolter (Kinderwelten), Sabine Radtke (Kindergärten NordOst) und Barbara Henkys (ehemals FIPP e. V.). Sie würdigten die fachliche Qualität, die Innovationskraft und den Praxisbezug der ausgezeichneten Arbeiten.
Gemeinsam die frühkindliche Bildung stärken
Die Preisgelder und Auszeichnungen wurden vom Pestalozzi-Fröbel-Haus, FIPP e. V., Kindergärten NordOst und den Kindertagesstätten Nordwest gestiftet.
Die Preisverleihung machte deutlich, wie vielfältig die Themen sind, mit denen sich angehende pädagogische Fachkräfte auseinandersetzen – von kreativen Bildungsangeboten über den Umgang mit unterschiedlichen Familienmodellen bis hin zu Fragen der Gerechtigkeit aus der Perspektive von Kindern. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen, wie wichtig es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen miteinander zu verbinden, um die frühkindliche Bildung weiterzuentwickeln.
Bild: PFH/Britta Papenguth