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RBB, radioBerlin, 03.11.2015

Susanne Gebert, Leiterin der Ganztagsbetreuung der Grundschule am Barbarossaplatz (PFH), stellte die Arbeit ihres Teams im RBB vor.

Fallback für IE < 9

Nachbarschafts- und Familienzentren

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus ist Träger von sechs Nachbarschafts- und Familienzentren in den Berliner Bezirken Tempelhof-Schöneberg, Kreuzberg-Friedrichshain und Charlottenburg-Wilmersdorf. Diese Einrichtungen stehen offen für alle Kinder, Eltern und Bewohnerinnen und Bewohner aus der näheren Umgebung, täglich gibt es Angebote zu den unterschiedlichsten Themen. So können Besucher in den Familien- und Nachbarschaftszentren z.B. Deutsch-, Sport-, Musik- oder Kochkurse belegen, sie können spezielle Angebote für Kinder nutzen, sich bei rechtlichen oder familiären Problemen beraten lassen oder einfach nur Gesellschaft genießen - zum Beispiel bei einem Tee in einer der kleinen Cafeterien, die jedes Zentrum unter seinem Dach hat.

Unsere aktuellen Angebote

... mit einem Klick:

Sie möchten mehr erfahren? Besuchen Sie die Websites unserer Nachbarschafts- und Familienzentren

Orte für Familien und Bewohner des Stadtteils

Wie alle Einrichtungen des PFH arbeiten auch die Familien- und Nachbarschaftszentren nach dem Early Excellence-Ansatz. Grundannahme ist, dass die Bildung von Kindern nicht ohne die Einbeziehung, Unterstützung und Stärkung der Eltern geschehen kann. Im Mittelpunkt steht der positive Blick auf die Ressourcen der Kinder und deren Familien. Early Excellence heißt, Mädchen und Jungen schon im Kleinkindalter individuell zu fördern und ein anregendes, bestmögliches Umfeld für ihre Entwicklung zu schaffen. Ein weiteres Ziel der Familien- und Nachbarschaftszentren ist, durch Kooperationen mit anderen sozialen Einrichtungen die Angebote für Familien im Stadtteil zu vernetzen und auf diese Weise einen Beitrag zu leisten für eine gut funktionierende und unkomplizierte Infrastruktur für Familien.

Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus nimmt am "Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teil. Im Rahmen dieses Programms gibt es das "Mehrgenerationenhaus Berlin-Schöneberg", für das die drei Familienzentren des PFH in Berlin-Schöneberg als Standort dienen: Das Familien- und Nachbarschaftszentrum Kiezoase, der Familientreffpunkt Kurmärkische Straße und das Nachbarschaftszentrum Steinmetzstraße. Und es gibt das Familien- und Nachbarschaftszentrum Wrangelkiez, welches das zweite Mehrgenerationenhaus des PFH darstellt. In all diesen Zentren finden viele generationenübergreifende Aktivitäten statt. So gibt es zum Beispiel zahlreiche Feiern und Veranstaltungen für Jung und Alt, Projekte, Vorträge, einen Fahrrad-Reparaturservice, eine Tauschbörse und die Möglichkeit, sich in der Freiwilligenvermittlung "Unbezahlbar" zu engagieren.

+++AKTUELL: Auf dem Portal www.fruehe-chancen.de werden das Nachbarschaftszentrum Kiezoase sowie die Kindertagesstätte Barbarossastraße vorgestellt. Thema: "Starker Kiez: Wie Familien von Vernetzung im Sozialraum profitieren". Zum Bericht +++

Koralle - therapeutische Wohngruppen

Unsere pädagogisch-therapeutischen Wohnangebote richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 21 Jahren sowie an deren Eltern. Viele der Jugendlichen, die zu uns kommen, haben Verhaltensauffälligkeiten oder psychiatrische Symptome entwickelt, die die Familien bzw. ihre Bezugspersonen aus anderen betreuten Wohnbereichen, in denen sie gerade leben, überfordern.

Die Eingangssymptomatik bei nahezu allen Jugendlichen, die bei uns aufgenommen werden, beinhaltet:

  • psychiatrische Symptome (z.B. psychotische Episoden, Depressionen, Angststörungen, Selbstverletzung, Suizidalität)
  • psychosomatische Erkrankungen (z.B. Essstörungen)
  • massive Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Aggressivität, Schulverweigerung, Drogenmissbrauch)

Jugendliche, bei denen eine Abhängigkeitserkrankung (Alkohol, Drogen etc.) im Vordergrund steht sowie gewalttätige Jugendliche werden bei uns nicht aufgenommen.

Unsere Angebote

In der Koralle bieten wir zwei Wohngruppen mit "Rund-um-die-Uhr-Betreuung" für Jugendliche ab 14 Jahren (i.d.R. bis 19 Jahre, max. bis 21 Jahre) an sowie betreutes Einzelwohnen (Individualangebote mit unterschiedlichem Betreuungsumfang) bzw. ambulante Hilfen im Verbund für Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren. Die Betreuungsangebote unserer zwei Wohngruppen sind in den wesentlichen Strukturen ähnlich. Wir versuchen bei der Belegung der jeweiligen Gruppe auf zusammen passende und sich ausschließende Konstellationen zu achten und den spezifischen Bedarf der aktuellen Gruppe hinsichtlich Betreuungsintensität und Versorgungsausmaß zu berücksichtigen.

Unsere Ziele

Die Ziele der Unterbringung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den differenzierten Bereichen der Koralle sind:

  • Förderung innerpsychischer und alltags-/ realitätsbezogener Entwicklungsprozesse (Selbstwert, Autonomie, Integration)
  • Stärkung der vorhandenen bzw. Aufbau neuer Ressourcen/ Kompetenzen zur adäquaten Selbstregulation und eigenverantwortlichen Alltagsbewältigung
  • Unterstützung bei der konstruktiven Bewältigung von Ablösungskonflikten
  • Klärung familiärer Verstrickungen und Entwicklung abgegrenzter (aber aufeinander bezogener) Perspektiven für alle Beteiligten
  • Integration in altersentsprechende schulische/berufliche und soziale Kontexte.

Die Zielrichtung ist im Sinne des Erwachsenwerdens der Jugendlichen auf Selbstverantwortung bezogen und auf ein eigenständiges Leben außerhalb psychiatrischer/sozialpädagogischer Institutionen orientiert. Trotz der Schwere der Symptomatiken/ Störungen steht die Entwicklungsperspektive des KJHG als Leitlinie im Mittelpunkt der Arbeit. Wir versuchen zwei Dinge zu vermeiden:

a) den Aufbau eines psychiatrieähnlichen Rahmens mit (zu) viel Versorgung und (zu) viel Unselbständigkeit
b) die Konzentration auf eine Klienten-Gruppe - also z.B. weder nur "psychiatrische Fälle" noch vorwiegend Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten im schulisch-beruflichen Kontext o.ä.

Das Aufnahmeverfahren

Wenn Jugendliche oder deren Familien sich für einen Platz in unseren therapeutischen Wohngruppen interessieren, klären wir in Kooperation mit allen beteiligten Personen und Institutionen den spezifischen Bedarf und entscheiden, ob wir einem Jugendlichen bzw. einer Familie ein passendes Angebot unterbreiten können. Neben den zuständigen pädagogischen Fachkräften sind eine Jugendlichenpsychotherapeutin und ein Familientherapeut am Aufnahmeverfahren aktiv beteiligt. Anfragen können Sie gern an unser zentrales Büro richten, Tel: 030 - 787 11 360 .

Eine kurze Beschreibung unseres Konzepts stellen wir hier zum Download bereit.

Unser Team

Das Team der Koralle besteht aus weiblichen und männlichen Fachkräften mit sozialpädagogischer Ausbildung oder mit einer Erzieher/innenausbildung und diversen Zusatzqualifikationen bzw. mit einer psychotherapeutischen Qualifikation (Psychologische(r) Psychotherapeut/-in bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/-in).

+++AKTUELL +++

  • Am 11.10.2017 fand die neunte TWG-Tagung statt zu dem Thema: "Wie geht eigentlich Krise? Alltag in Therapeutischen Jugendwohngruppen – zwischen Dramatik und Routine". Veranstalter war der AK Therapeutische Jugendwohngruppen. Weitere Informationen
  • Der vierte Band des AK TWG-Readers "Das Therapeutische Milieu als Angebot der Jugendhilfe – Zwischen Ende und Anfang. Gestaltung von Entwicklungsprozessen in Therapeutischen Wohngruppen" ist im Juli 2017 erschienen. Die online-Version finden Sie hier.
  • Ein weiterer Artikel aus dem Kontext unserer Therapeutischen Wohngruppe wurde 2013 in dem Buch: Focali, E., Kimmerle, C., Naumann, G. (Hrsg.): Zukunft.Erziehen., S. 132-152, dohrmannVerlag, Berlin. Den Artikel können Sie nachlesen: Psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapie mit Jugendlichen in Therapeutischen Wohngemeinschaften
  • Im September 2011, im Juni 2014 und im März 2017 führte der AK TWG zusammen mit der Senatsverwaltung für Jugend, dem DPW und dem ejf  jeweils einen Qualitätsentwicklungsprozess in Form eines Gemeinschaftsdialoges der 10 Träger der Therapeutischen Wohngruppen durch. Die Dokumentation des dritten Qualitätsdialoges finden diese hier.
  • Weitere Publikationen aus dem Arbeitskreis Therapeutischer Jugendwohngruppen finden Sie auf der Homepage des AK TWG: www.therapeutische-jugendwohngruppen.de

 

+++ Veröffentlichungen + + + Vernetzungen + + +

Wir bieten als Konsultationseinrichtung interessierten Fachbesuchern die Möglichkeit, die Einrichtung zu besuchen. Weitere Informationen zu Konsultationen finden Sie hier.

Die Koralle - therapeutische wohngruppen ist im "Arbeitskreis Therapeutischer Jugendwohngruppen in Berlin (AK TWG)" und seit vielen Jahren mit anderen Berliner Einrichtungen vernetzt. Der AK TWG dient der Qualitätsentwicklung in diesem Bereich, fördert Kontakte zwischen den Einrichtungen sowie zur Öffentlichen Jugendhilfe, bezirklichen Fachdiensten, Jugendpsychiatrischen Kliniken, Psychotherapeuten etc. Alle 2 Jahre organisiert der AK TWG eine öffentliche Fachtagung. Die Homepage des AK TWG mit aktuellen Informationen über die Einrichtungen und Veröffentlichungen sowie Dokumenten finden Sie unter: www.therapeutische-jugendwohngruppen.de

Am 1. September 2010 fand die Fachtagung "Der psychotherapeutische Raum im Alltag der TWG / der Klinik" statt. Ziel der Fachveranstaltung war es, Herangehensweisen, Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Integration psychotherapeutischer Arbeit in den alltäglichen Raum der TWG bzw. der Klinik darzustellen und zu diskutieren. Nähere Informationen zu Fachtagung finden Sie hier.

Der Arbeitskreis der Therapeutischen Wohngruppen in Berlin hat im August 2009 die Katamnesestudie KATA TWG 2009 herausgegeben. Sie ist beim Verlag allgemeine Jugendberatung Berlin erschienen und im Buchhandel erhältlich. Hier können Sie den Abschlussbericht zur Katamnesestudie einsehen. Den gesamten Text finden Sie auf der Homepage des AKTWG hier.

Am 15. Oktober 2008 fand im Pestalozzi-Fröbel-Haus die Fachtagung der Koralle "Gruppentherapeutische Arbeit mit Jugendlichen im stationären Jugendhilfe-Setting" statt. Nähere Informationen zum Themenschwerpunkt finden Sie hier als PDF-Datei.

Weitere interessante und fachspezifische Veröffentlichungen:


Koralle - Therapeutische Wohngruppen
Claus-Peter Rosemeier
Wartburgstraße 39
10823 Berlin

Telefon: +49 / (0)30 - 78 71 13 60
Telefax: 49 / (0)30 - 78 00 11 91
E-Mail: twg.koralle@pfh-berlin.de


Gestalten - Erkunden - Experimentieren


Seit vielen Jahren führen Werk- und Naturpädagog/innen des Pestalozzi–Fröbel-Hauses gemeinsam mit Lehrer/innen und Erzieher/innen Praxisprojekte für Schülerinnen und Schüler in Grund- und Sekundarschulen sowie in einem Förderzentrum durch. Es werden Schulgärten und Kräuterbeete angelegt, Bäume gepflanzt, Stadt entdeckt und Wald erkundet. Die Kinder beweisen ihre Kreativität in vielen handwerklichen Tätigkeiten, die Ausdauer, Geduld und Konzentration erfordern.

Ganztagskooperationen mit Grund- und Sekundarschulen

Ganztagsbetreuung in Grundschulen

Im Rahmen der Berliner Schulreform kooperiert das PFH seit dem Jahr 2005 mit sechs Grundschulen im Bereich der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern. Die Zusammenarbeit orientiert sich dabei an dem Berliner Bildungsprogramm für die offene Ganztagsgrundschule, das festlegt: "Seit dem Schuljahr 2005/2006 sind alle Berliner Grundschulen Ganztagsgrundschulen. Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler besucht nunmehr eine offene Ganztagsgrundschule und nimmt deren Angebote vor und nach dem Unterricht in der verlässlichen Halbttagsgrundschule wahr. Die Weiterentwicklung der altvertrauten Halbtagsgrundschule zu einem ganztägigen Lebens- und Lernort - zumindest für einen Teil der Schülerinnen und Schüler - ist damit zu einer Gestaltungsaufgabe von hoher Qualität geworden." (Ramseger/ Preissing/ Pesch: Berliner Bildungsprogramm für die offene Ganztagsgrundschule, 2009, S.12)

Ganztagsbetreuung in Sekundarschulen

Mit dem Schuljahr 2010/ 2011 startete auch der Aufbau der Ganztagsbetreuung in den Berliner Sekundarschulen. Begonnen wurde mit der siebten Klassenstufe, in den kommenden Schuljahren wird der Ganztagsbereich schrittweise auf alle Klassenstufen ausgeweitet. Im Zuge dieser Entwicklung kooperiert das Pestalozzi-Fröbel-Haus mit zwei Berliner Sekundarschulen, in denen alle Schülerinnen und Schüler während ihres Unterrichtsalltags nicht nur pädagogisch betreut werden. Sie erhalten darüber hinaus auch zahlreiche Angebote von Sport bis hin zu Musikkursen. Um eine qualitativ hochwertige Betreuung in den Ganztagsbereichen zu gewährleisten, sind zahlreiche Erzieher und Sozialpädagogen des Pestalozzi-Fröbel-Hauses in den kooperierenden Schulen im Einsatz. Sie arbeiten eng mit den dortigen Lehrer/innen sowie mit den Eltern der Kinder und Jugendlichen zusammen und engagieren sich darüber hinaus auch für Kooperationen mit Einrichtungen aus der Umgebung der jeweiligen Schule.

Folgende Berliner Grundschulen zählen zu den Kooperationspartnern des Pestalozzi-Fröbel-Hauses:

Des Weiteren kooperiert das Pestalozzi-Fröbel-Haus mit folgenden Sekundarschulen:


Tagesspiegel, 14.02.2015

Das Café Pink des Pestalozzi-Fröbel-Hauses hat den von der Grünen-Fraktion ausgelobten Hatun-Sürücü-Preis 2015 erhalten. Der Tagesspiegel berichtet über die Preisverleihung im Berliner Abgeordnetenhaus und stellt das Café Pink vor: ein Ort in Berlin-Schöneberg, an dem sich seit fast 25 Jahren Mädchen ab zehn Jahren und junge Frauen treffen zum Reden, Hausaufgaben erledigen oder einfach zum Spaß haben.


Nido, Januar 2015

"Von Anfang an integriert" heißt die Reportage im Elternmagazin "Nido" (Ausgabe 02/2015), in der unter anderem über das PFH-Familienzentrum Mehringdamm in Berlin-Kreuzberg berichtet wird. Ausgangspunkt des Artikels von Heike Dierbach ist die Beobachtung, dass Kinder aus Zuwandererfamilien deutlich seltener in eine Krippe gehen als ihre deutschen Altersgenossen. Die Eltern hätten eben kein Interesse, so der oft gehörte Vorwurf. Doch die Probleme sind oft weniger grundsätzlich.



Engagiertheit und Wohlbefinden - Übungsszenen aus Kita und Grundschule


Diese DVD stellt Übungsmaterial für die Einschätzung von Engagiertheit und Wohlbefinden aus den Bereichen Kindertagesstätte und Grundschule zur Verfügung. Gezeigt werden Kinder in Momenten, in denen sie allein oder gemeinsam mit anderen aktiv sind. Die Szenen wollen zu genauem Beobachten anregen und den Blick für Details schärfen. Spieldauer: 43 Minuten. Mit Begleitheft. Preis: 19,50 Euro.

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Aktuelle Projekte im PFH

Ob Museum oder Oper, Forschungsschiff oder Kinderlabor, Tanz oder Zirkus, Diskussion oder Workshop - Kinder und Fachkräfte aus Einrichtungen des Pestalozzi-Fröbel-Hauses haben regelmäßig die Möglichkeit, an Projekten mit verschiedenen Kooperationspartnern aus Berlin teilzunehmen. Das Pestalozzi-Fröbel-Haus möchte damit die Erfahrungswelten der Kinder, ihrer Eltern und auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des PFH erweitern, ihnen Anregungen geben und ihr Interesse für bestimmte Themenfelder wecken. Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Auswahl der wichtigsten aktuellen Projekte vor.

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