Sie sind hier

Politisches Fachgespräch im PFH

Frühkindliche Bildung im Spannungsfeld der Akademisierung und Entprofessionalisierung - Ressourcengewinnung für Berlin

am Dienstag, den 17. Oktober 2017, von 15:00 – 17:30 Uhr
im Pestalozzi-Fröbel-Haus

Darüber sprachen wir

Seit geraumer Zeit ist der Fachkräftemangel in Berliner Kindertagesstätten spürbar zu einem großen Problem angewachsen. Mittlerweile wird bezirksübergreifend in vielen Gremien und bei den Trägern nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Die Senatsverwaltung hat seit dem 01.05.2017 mit Beschäftigungsmöglichkeiten von Sozialassistentinnen/ Sozialassistenten und anderen Berufsgruppen als voll anzurechnende Fachkräfte im Bereich der Kindertagesstätten reagiert.

Gleichzeitig kommen viele der ausgebildeten Erzieherinnen und Erzieher gar nicht in der sozialpädagogischen Praxis an. Verschiedene Studien wie z.B. die Bertelsmann Studie von 2016 stimmen darin überein, dass die Arbeitsbedingungen für pädagogische Fachkräfte im Land Berlin zu schlecht sind, um genügend Fachkräfte gewinnen und halten zu können. Darüber hinaus reichen die Ressourcen insbesondere für die Anleitung und Praxisbegleitung von Quereinsteigern nicht aus.

So können die Ansprüche aus dem KitaFög und dem Berliner Bildungsprogramm nicht zufriedenstellend umgesetzt werden! Kinder, Eltern und Träger brauchen bessere Bedingungen, um die gewollte Qualität auch gewährleisten zu können!

Über diese Themen und Problemstellungen haben wir am 17. Oktober 2017 gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der der Senatsverwaltung, des DPW und des DAKS, mit Trägervertreter/innen von Fipp e.V. und dem PFH, mit Fachkräften aus der pädagogischen Praxis sowie Studierenden der Vollzeit- und berufsbegleitenden Ausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher diskutiert und gemeinsam nach Lösungsansätzen gesucht.

Nach einführenden Worten der PFH-Interimsdirektorinnen Annegret Lauffer und Katinka Beber hielten Martin Hoyer (stellv. Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes) und Roland Kern (Dachverband Berliner Kinder- und Schülerläden e.V.) ein Eingangsreferat. Danach folgten lebhafte Diskussionen.

Die Schöneberger Thesen

Die Diskussionen während des Fachgesprächs waren die Grundlage für die Formulierung von Thesen, die zu einer Verbesserung der Bildungssituation in Berlin und darüber hinaus beitragen sollen. Da diese Thesen im PFH in Berlin-Schöneberg entstanden sind, tragen sie den Namen "Schöneberger Thesen". Zu den Schöneberger Thesen des PFH

Bildergalerie

Fotografien zum Fachgespräch finden Sie in unserer Bildergalerie.

Film

Teilweise haben wir während des Fachgesprächs die Kamera mitlaufen lassen: Den entstandenen Kurzfilm können Sie sich hier anschauen.

Kontakt:

Julia Ziegler
Pestalozzi-Fröbel-Haus
Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030-21 730-220
E-Mail: ziegler@pfh-berlin.de


Ausstellung

Viele Menschen nutzen ihre freie Zeit im Alter, um sich für andere einzusetzen. In der Ausstellung "Alterscoolness 70+" berichten 20 Ehrenamtliche von ihren Erfahrungen. Weitere Infos und eine Bildergalerie von der Vernissage am 15.09.2017:

Ausstellung ALTERSCOOLNESS 70+ jetzt im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark

Was macht ein Singpate, welche Aufgaben übernimmt eine Hospizhelferin, und wie kann man sich sonst noch für andere Menschen einsetzen? Diese und weitere Themen rund um das Engagement im Alter stehen im Mittelpunkt der Ausstellung Alterscoolness 70+ - Zwanzig Berliner Ehrenamtliche im Porträt. Seit Freitag, dem 23. Februar 2018 ist die Ausstellung im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark zu sehen.

Über die Ausstellung

20 Berliner Frauen und Männer im Alter von 70 bis 89 Jahren wurden für die Ausstellung interviewt. Sie sprechen über ihre Biographien und ihre Motivation, sich ehrenamtlich zu betätigen. Als Rentner immer nur mit dem Rollkoffer durch die Welt zu reisen, das sei nicht ihr Ziel, sagt etwa Gudrun R. (70), die im Nachbarschaftszentrum Steinmetzstraße des Pestalozzi-Fröbel-Hauses einmal in der Woche eine Sozialberatung anbietet. Der Singpate Heinz-Jürgen W. ist der Ansicht: "Einfach nichts tun, das ist kein Leben mehr. Ich kann nur sagen, ich lebe jetzt die schönste Zeit meines Lebens, und das erfüllt mich total. Das Singen mit Kindern: Das ist genau, was mir gefehlt hat." Karoline D. (75) engagiert sich als Seniorenvertreterin in Tempelhof-Schöneberg für Alte, für Menschen mit Behinderungen und für Ausländerinnen und Ausländer, fasst ihre Arbeit so zusammen: "Ich kümmere mich um die, die von der Gesellschaft so gerne geduzt werden". Ihre Erfahrung ist, dass das, was sie von den Menschen zurückbekommt, viel mehr ist als das, was sie eingesetzt hat.

Die Ausstellung entstand nach einer Idee von synopsisfilm in Zusammenarbeit mit dem Pestalozzi-Fröbel-Haus, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin, dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und dem Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. Es ist eine Wanderausstellung, die noch an mehreren Orten in Berlin zu sehen sein wird.

Organisation: Marion Schütt und Rita Preuß (synopsisfilm), Joanna Kalkowski (Pestalozzi-Fröbel-Haus)
Kontakt: Rita Preuß, Tel. 0179-494 17 43, E-Mail: preuss-rita@t-online.de

Sie möchten die Ausstellung besuchen?

aktueller Ort der Wanderausstellung: Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark, Kurmärkische Straße 1-3, 10783 Berlin (U-Bahnstation Bülowstraße, U2)
Ausstellungsdauer: 23. Februar bis 4. April 2018
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 09:00-13:00 Uhr, Montag bis Donnerstag 14:00-18 Uhr. Eintritt frei
Eröffnung: Freitag, 23. Februar 2018 um 18:00 Uhr im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark

Links

Die Berliner Morgenpost berichtete am 5. Oktober 2017 über die Ausstellung "Alterscoolness 70+" unter dem Titel: "Die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen"

Rückblick auf die Vernissage im Rathaus Schöneberg

Am 15. September 2017 fand die feierliche Eröffnung der Wanderausstellung "Alterscoolness 70+" im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg statt. Fast alle der porträtierten 20 Ehrenamtlichen waren anwesend. Zur Eröffnung sprach Oliver Schworck, Stadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Anschließend folgte ein Kurzvortrag von Tillmann Bendikowski, Historiker und Autor des Buches "Warum wir für andere da sind" (2016). Ab 19:00 Uhr fand eine Podiumsdiskussion statt.

Moderation: Martin Hoyer, stellv. Geschäftsführer des Parititätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin
Podiumsteilnehmer/innen: Tillmann Bendikowski (Historiker und Autor),  Hamad Nasser (Leiter des Nachbarschaftszentrums Steinmetzstraße des Pestalozzi-Fröbel-Hauses), Karoline Dimroth (Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg), Dorothee Ruddat (Online-Redakteurin www.passagen-berlin.de), Gerhard Baader (Flüchtlingshelfer in Spandau)

Zur Bildergalerie bitte hier klicken

Alterscoolness 70+ Ehrenamtliche Pestalozzi-Fröbel-Haus Schworck



Erzieherin/ Erzieher für die Kindertagesstätte Belziger Straße

11.09.2018

Die Kindertagesstätte Belziger Straße befindet sich im Berliner Stadtbezirk Schöneberg. Derzeit betreuen wir bis zu 100 Kinder im Alter von zehn Monaten bis zum Schuleintritt. Die Kindertagesstätte erstreckt sich über zwei Etagen mit jeweils einem Nest für die jüngeren Kinder. Wir suchen eine Erzieherin oder einen Erzieher in Vollzeit oder Teilzeit (30-39,4 Wochenstunden); die Stelle ist ab dem 1. November 2018 unbefristet besetzbar.

Einladung zum vierten Bildungsfest

im Schöneberger Norden
für Eltern, Familien, Kinder und Jugendliche

am Freitag, den 22. September 2017
von 14:00 -18:00 Uhr
im Wohnhof des Pallasseum
an der Potsdamer Straße 172
10783 Berlin

Kommen Sie vorbei!

Am 22. September 2017 findet zum vierten Mal das Bildungsfest im Schöneberger Norden von Berlin statt, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten.

Es erwarten Sie tolle Mitmachangebote, ein vielseitiges Bühnenprogramm mit Musik und Tanz, neueste Informationen, Kunst- und Bastelangebote, Spiele, Speisen und Getränke - die beste und feierlichste Gelegenheit, um die zahlreichen Möglichkeiten im Quartier gemeinsam kennenzulernen!

Rund fünfzig Bildungseinrichtungen aus allen Bereichen präsentieren im Innenhof des Pallasseum ihre Schwerpunkte und ein buntes Spektrum mit dem, was möglich ist. Kitas, Schulen, Familienzentren, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen und andere Lernorte aus dem Schöneberger Norden sowie die Stadträtin Jutta Kaddatz und die Stadträte Oliver Schworck und Jörn Oltmann freuen sich auf Ihren Besuch.

Vom PFH begrüßen Sie dort das Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark, das Nachbarschaftszentrum Steinmetzstraße, die Erziehungs- und Familienberatung, der interkulturelle Treffpunkt Fresh 30, die Ganztagsbetreuung und Schulstation der Neumark-Grundschule, die BildungsbotschafterInnen, der Mädchentreffpunkt Cafe Pink und der Juxirkus.

Bildungseinrichtungen stellen sich vor

Eine Übersicht aller teilnehmenden Einrichtungen sowie deren Standort beim Bildungsfest 2017 finden Sie hier.
Und für unsere jungen Gäste haben wir eine Malvorlage vorbereitet.

Veranstalter: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Abteilung Stadtentwicklung und Bauen
Projektleitung:
Silke Bauer, Pestalozzi-Fröbel-Haus, E-Mail: bauer@pfh-berlin.de

Bildungsfest 2017 Berlin Schöneberg Nord

Wir freuen uns auf Sie!

Bilder aus dem PFH

Bernd Krüerke, "Vater der PFH-Kinderkönige", hat sich auf dem Gelände des PFH zu zahlreichen Zeichnungen inspirieren lassen. Neu ist außerdem ein Portraitfilm über den Künstler und über die Kinderkönige auf dem PFH-Gelände.

Newsletter

Lesen Sie die Neuigkeiten aus dem PFH! Unter anderem beschäftigt sich unser aktueller Newsletter mit der Frage: Müssen berufsbegleitende Auszubildende in Berlin zu viel Verantwortung in Kitas und Schulen übernehmen?

Geflüchtete unterstützen

Wir suchen Ehrenamtliche, die sich für Geflüchtete engagieren! Bei unserem von"Deutschland wird Heimat" geförderten Tandem-Projekt treffen sich Berliner mit Geflüchteten und unterstützen sie im Alltag.

Wir feiern 20 JAHRE EUROPAPROFIL am PFH

Seien Sie dabei bei unserer Fest- und Fachveranstaltung!
Wir freuen uns auf Sie!

WANN
am Donnerstag, den 4. Mai 2017, von 13:00-17:30 Uhr
und am Freitag, den 5. Mai 2017, von 09:00-16:30 Uhr

WO
in der Fachschule für Sozialpädagogik/ Schule mit europäischem Profil
Pestalozzi-Fröbel-Haus
Karl-Schrader-Straße 7-8, Haus 1
10781 Berlin-Schöneberg (U-Bhf. Eisenacher Str., U7)

Wenn Sie an unserer Jubiläumsfeier teilnehmen möchten, dann melden Sie sich bitte bis zum 10.04.2017 an: hansen@pfh-berlin.de

Das Europaprofil der Fachschule für Sozialpädagogik des PFH

1997 starteten wir mit dem Europaprofil an der Fachschule für Sozialpädagogik des Pestalozzi-Fröbel-Hauses. Seit langem ist dieses Programm nun schon zu einem tragenden Element unserer sozialpädagogischen Ausbildung geworden. Eine Vielzahl von Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des PFH hat über Stipendien die Möglichkeit erhalten, direkt in der Praxis im europäischen Ausland zu arbeiten und dadurch das vorhandene berufliche Wissen und Können zu erweitern. Hierfür pflegen wir Kontakte mit derzeit über 180 Einrichtungen in 30 Ländern. Einjährige Profilkurse zu internationalen Bildungsvergleichen und zu interkultureller Kompetenz bereiten die Studierenden auf ihre Auslandsaufenthalte vor. Darüber hinaus unterhalten wir vielfältige weitere Kontakte zu einem lebendigen europäischen Netzwerk, um die Qualität unserer Ausbildung stets zu verbessern. Die herausragende Relevanz dieser Arbeit auch für ein demokratisches Miteinander in unserem Land wird in der aktuellen politischen Lage Europas besonders deutlich.

Das Programm unserer Fest- und Fachveranstaltung

DONNERSTAG, 4. Mai 2017             

13:00 Uhr
Eröffnung – PROF. DR. SABINE HEBENSTREIT-MÜLLER, Stiftungsdirektorin
Begrüßung und Laudatio auf Heidrun Schmidt – ANNEGRET LAUFFER, Schulleiterin

13:15 Uhr
Grußwort – THOMAS DUVENECK, Kuratoriumsvorsitzender

13:30 Uhr 
Herausforderungen in Europa
– KLAUS FAHLE, Leiter der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung

14.30 Uhr
Kaffee und Kuchen

15:00 Uhr
Erfahrungsberichte der Studierenden aus dem Europaschwerpunkt
Überreichung der Europässe - AGNES HANSEN, Koordinatorin des Europaprojekts; KARL-HEINZ KIRCHHERR, stellv. Koordinator

16:30 Uhr
Marktplatz zu Erfahrungen bei europäischen Kooperationspartnern

FREITAG, 5. Mai 2017

09:00 Uhr
Begrüßung – ANNEGRET LAUFFER, Schulleiterin

09:15 Uhr
Geschichte der Europa-Arbeit in der Ausbildung des PFH - HEIDRUN SCHMIDT, ehemalige Koordinatorin und Initiatorin des Europaprojekts

10:00 Uhr
Intercultural competences – a concept under critical observation, a concept for critical (self-)observation - DR. CHRISTOPFH FANTINI, Universität Bremen

11:30 Uhr 
Grußworte  - GERRY WOOP, Staatssekretär für Europa

12:00 Uhr
Internationales Buffet

13:00 Uhr
Managing social Inequality – Umgang mit sozialer Ungleichheit
Impulsreferate (Wroclaw, London, Lyon, Berlin)

14:00 Uhr
Podiumsdiskussion
- Daria Rybka Koch (Centrum Wsólrpracy Europejskeij, Polen)
- Kaushika Amin (Ann Tayler Childrens Center, Großbritannien)
- Anne Sanlaville(Maison Sociale Cyprian les Brosses, Frankreich)
- Norbert Pflaum (PFH, Arbeiten und Lernen)
- Maryse Bastin-Joubard (Ecole Santé Social Sud-Est, Frankreich)
- Annastiina Hedmann (Livia College, Finnland)
- Beatrice Vitali (Fondazione Gualandi , Italien, angefragt)

16:00 Uhr
Resumé und Ausblick – AGNES HANSEN

... und ein festlicher Ausklang


Tagesspiegel, 04.03.2017

"Die Juristin Seyran Ates gründet eine liberale Moscheegemeinde als Modell für Europa. In der „Ibn Rushd-Goethe-Moschee“ können Frauen und Männer gemeinsam beten". Ein Bericht von Annette Kögel.

Seiten

Subscribe to PFH Berlin RSS