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Fachkräftemangel

Endlich wird der seit langem angekündigte Personalmangel in vielen gesellschaftlich relevanten Dienstleistungsbereichen öffentlich diskutiert. Die pädagogische Leitungsgruppe des Pestalozzi-Fröbel-Hauses hat dazu ein Statement verfasst.

NEU: Doppelqualifizierung

Seit Oktober 2018 können Vollzeitstudierende im PFH parallel zur Erzieher/innenausbildung ein Bachelor-Studium in Sozialpädagogik und Management absolvieren. Beides zusammen in nur vier Jahren!

Doppelqualifizierung: Erzieher/innen- und Bachelorabschluss

Neue Möglichkeiten für Vollzeitstudierende im PFH!

Erstmals in Berlin gibt es seit Oktober 2018 für Vollzeitstudierende die Möglichkeit, parallel zur Erzieher/innenausbildung außerdem ein Bachelor-Studium in Sozialpädagogik und Management zu absolvieren.

Sie erwerben zwei Abschlüsse in nur vier Jahren

  • Staatlich geprüfte/r Erzieher/in
  • Bachelor of Arts (B.A.) in Sozialpädagogik und Management mit dem Zertifikat zur/ zum staatlich anerkannten Sozialpädagogin/en

Zeitgleich mit dem Besuch der Fachschule am PFH kann ein integriertes Fernstudium an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) absolviert werden. Der Bachelorabschluss erfüllt die formale Voraussetzung für bundesweite Masterstudiengänge.

Als zukunftsorientiertes Angebot bieten wir als Fachschule für Sozialpädagogik im Rahmen der Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands diese Qualifikationsmöglichkeit erstmals zum Oktober 2018 innerhalb der Vollzeitausbildung an.

Struktur von Ausbildung und Studium

Die 20 Studienmodule des Integrativen Fernstudiengangs der FHM werden über vier Jahre parallel zur Vollzeitausbildung zur/ zum Erzieher/in absolviert.

Gemeinsame Studieninhalte

  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Institutionen und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiterentwickeln
  • Sozialpädagogische Theorie und Praxis
  • Rechtliche Grundlagen sozialpädagogischer Arbeit
  • Konzepte und Methoden der Sozialen Arbeit

Zusätzliche Studieninhalte

  • Unternehmensführung
  • Personalmanagement und Arbeitsrecht
  • Organisationsentwicklung und Changemanagement
  • Sozialmanagement
  • Qualitätsmanagement

Zulassungsvoraussetzungen

Klassische Schullaufbahn
a) Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
b) Fachhochschulreife (Fach-Abitur)

WICHTIG: Die Hochschulzugangsberechtigung über die Fachhochschulreife wird i.d.R. erst nach erfolgreichem Abschluss eines schulischen UND eines praktischen Teils (Berufsausbildung oder Praktikum) erlangt.

Berufliche Qualifizierung
a) Abgeschlossene Aufstiegsfortbildung (z. B. staatlich geprüfte Fachwirte; Techniker/innen, Handwerksmeister/innen, Industriemeister/innen etc.
b) Abgeschlossene Berufsausbildung (mindesten zwei Jahre) und anschließende Berufserfahrung (mindestens drei Jahre)

Kosten

Für den Integrativen Fernstudiengang gelten die Immatrikulationsordnung, die Beitragsordnung und die Studienordnung der Fachhochschule des Mittelstands (FHM):

  • Aufnahmegebühr: 150,- Euro
  • Studiengebühr über vier Jahre: 190,- Euro/ Monat
  • Prüfungsgebühr: 500,- Euro

Für die Ausbildung zur/ zum staatlich anerkannten Erzieher/in entstehen keine Kosten.

JETZT BEWERBEN:

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Kontakt und Information

Pestalozzi-Fröbel-Haus
Fachschule für Sozialpädagogik/ Schule mit europäischem Profil

Schulsekretariat
Karl-Schrader-Straße 7-8
10781 Berlin

Tel: +49 (0)30 217 30-240/242
E-Mail: schulsekretariat@pfh-berlin.de
www.pfh-berlin.de/doppelqualifizierung

Fachhochschule des Mittelstandes (FHM)

Antonia Felicia Valentin
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Produkt- und Servicemanagement

Tel: +49 (0)521 9665 5173
E-Mail: valentin@fh-mittelstand.de
www.fh-mittelstand.de

    

Flyer

Alle Informationen rund um die Doppelqualifizierung finden Sie in unserem Flyer als PDF zum Download:

Children in Crisis: Post WW2 and Relevance for Today

Fachveranstaltung 

am Dienstag, den 29. Mai 2018

in der Fachschule für Sozialpädagogik des Pestalozzi-Fröbel-Hauses
Karl-Schrader-Straße 7-8, Haus 1
10781 Berlin-Schöneberg
nächstgelegene U-Bahnstation: Eisenacher Straße, U7

09:00 -15:15 Uhr        Fachveranstaltung
15:30-19:00 Uhr         öffentliche Vorträge 
Detaillierte Informationen zu den Vorträgen

Zur Fachveranstaltung

In der Vergangenheit wie auch heute sind Kinder und Jugendliche die am meisten gefährdeten Opfer von bewaffneten Konflikten, Krieg und Völkermord. Sie sind Opfer von Massenflucht, Vertreibung und sexuellem Missbrauch, müssen Trennung von Familien und Vertrautem erleben.

Bereits nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in Kinder- und Waisenheimen und Lagern der United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) erste Methoden und Ansätze entwickelt, um traumatisierte Minderjährige wieder in ein normales Leben zu führen. Fürsorgerinnen und Pädagogen, manchmal Überlebende selbst, entwickelten Best-Practice-Modelle zur Rehabilitation dieser Kinder und Jugendlichen, die Opfer von Deportation und Zwangsverschleppungen geworden waren, die in Ghettos und im Versteck überlebt hatten.

Die Veranstalter wollen mit der Tagung dazu anregen, das damals gewonnene Wissen für die heutige Zeit aufzubereiten und verfügbar zu machen. Ohne vorgefertigte Antworten zu liefern, kann es einen wichtigen Beitrag zur Arbeit mit traumatisierten Kindern heute leisten, auch in der Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin.

Der Workshop brachte Historiker/innen und Praktiker/innen zusammen und führte Methoden aus der Nachkriegszeit mit den heutigen Erfahrungen und Handlungsansätzen zusammen, um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Veranstalter

Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin, Annegret Lauffer

Organisationsteam

Dr. Verena Buser, Alice Salomon Hochschule Berlin
Dr. Boaz Cohen, Western Galilee College (Holocaust Studies Program), Akko, Israel

Kontakt

  • Annegret Lauffer
    Fachschule für Sozialpädagogik/ Schule mit europäischem Profil des Pestalozzi-Fröbel-Hauses
    E-Mail: lauffer@pfh-berlin.de

 

mit freundlicher Unterstützung von:

Sie sind herzlich eingeladen!

In der Kiezoase feiern wir das Fest der Nachbarn

Am Freitag, den 25. Mai 2018 feiern wir auf dem Lindenspielplatz vor dem Café der Kiezoase das Fest der Nachbarn. Für unsere lange Tafel freuen wir uns über kulinarische Spenden! Getränke und Überraschungen gibt es von der Kiezoase.

WANN

Freitag, den 25. Mai 2018 von 15:30-18:30 Uhr

WO 

Café Kiezoase, Barbarossastraße 65, 10781 Berlin

Die Einladung als PDF zum Downloaden


Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit des Pestalozzi-Fröbel-Hauses leistet einen Beitrag dazu, dass alle Schülerinnen und Schüler ihre Schule als Ort erleben, an dem sie mit Freude lernen und sich entwickeln und an dessen Gestaltung sie sich beteiligen können.

Unsere Aufgaben

Mit unseren offenen und vertraulichen Gesprächs- und Beratungsangeboten richten wir uns an alle Schüler/innen, Eltern und Pädagog/innen der jeweiligen Schule. Für Schülerinnen und Schüler in schwierigen Lebens- und Lernsituationen bieten wir Beratung und Begleitung an und unterstützen eine Problembewältigung gemeinsam mit Eltern, Familie, Lehrer/innen sowie mit anderen für ihre Entwicklung bedeutsamen Menschen.

Unsere Schulsozialarbeit beteiligt sich an der inklusiven Schulentwicklung und den schulinternen Initiativen zur Verbesserung von Lern- und Entwicklungsbedingungen der Schüler/innen, zur Stärkung der "Haltequalität" der Schulen und der Verringerung von Chancenungleichheit aufgrund individueller Beeinträchtigungen und sozialer Benachteiligung. Dazu gehören z.B.

  • die Entwicklung und Mitgestaltung von Bildungsangeboten für Gruppen und Klassen zur Stärkung sozialer Kompetenzen und Beteiligungsmöglichkeiten (z.B. soziales Lernen, Klassenrat, Schülerpaten, Lernrat, Schülerparlament)
  • die Gestaltung der Bildungsübergänge (Kita-Grundschule-Oberschule-Beruf), die für viele Schüler/innen eine soziale und fachliche Herausforderung darstellen
  • die Entwicklung und der Aufbau schulinterner Unterstützungsangebote (wie Temporäre Lerngruppe, Natur- und werkpädagogische Angebote, Lernförderung, …),
  • die regelmäßige Zusammenarbeit mit Eltern und die Beteiligung von Eltern

Was uns noch wichtig ist

Das PFH unterstützt die zu der oben beschriebenen Entwicklungsarbeit notwendige interne und externe Fort- und Weiterbildung der Schulsozialarbeiter/innen. Wir bringen unsere Sozialraumkenntnisse und Lebensweltorientierung zur Stärkung der Vernetzung der Schule in Schulumfeld und Gemeinwesen ein: mit außerschulischen Bildungsangeboten, mit Firmen, Initiativgruppen, Nachbarn. Grundlage unserer Arbeit ist die wertschätzende, zielorientierte Kooperation mit allen an der Schule tätigen Professionen, mit den Schüler/innen und ihren Familien.

Wir setzen uns ein für eine ausreichende personelle Ausstattung der Schulsozialarbeit an allen Schulen, für die langfristige Finanzierung inklusiver Unterstützungsangebote und die gesundheitspräventive Gestaltung unserer Arbeitsplätze.

Folgende Schulen kooperieren im Bereich der Schulsozialarbeit mit dem PFH

Folgende Schulen sind Kooperationspartner im Programm "Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen" (JSA)

Das Programm "Jugendsozialarbeit an Schulen" wird aus Landesmitteln der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft finanziert.

Ein schulübergreifendes Sozialarbeitsprojekt ist die Hausaufgabenhilfe Kelebek.


Karl Antony
Fachbereichsleiter der Jugendsozialarbeit an Schulen
Mariannenplatz 3
10997 Berlin

Telefon: +49 / (0)30 6153 561
Telefax: +49 / (0)30 6152 828
E-Mail: k.antony-schulprojekte-pfh@web.de

Flucht und Beratung

Am 23. Mai 2018 veranstaltete die Erziehungs- und Familienberatung des PFH ein Fachgespräch zum Thema Flucht und Beratung. Vorgestellt wurden neue und kreative Wege bei der Beratung von geflüchteten Familien.

Fachgespräch im PFH: Flucht und Beratung

Die Erziehungs- und Familienberatung des Pestalozzi-Fröbel-Hauses engagiert sich seit 2015 in der Arbeit mit geflüchteten Familien, die in Not- und Gemeinschaftsunterkünften des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg leben. Die Mitarbeiter/innen der Beratungsstelle sind hier neue und kreative Wege in der Beratungsarbeit gegangen, über die sie während eines Fachgesprächs im Pestalozzi-Fröbel-Haus am 23. Mai 2018 informierten.

Vorträge während des Fachgesprächs:

  • "Kreativität und Grenzen in der Beratungsarbeit", Judith Wienholtz, Leiterin der Erziehungs- und Familienberatung des PFH
  • "Grenzwege in der Arbeit mit Geflüchteten", Maria El-Safti, Mitarbeiterin in der Erziehungs- und Familienberatung des PFH
  • "Traumapädagogische Gruppe für Kinder", Katrin Marten und Sabrina Nadi-Oumoussa, Mitarbeiterinnen der Erziehungs- und Familienberatung des PFH

Kontakt

Judith Wienholtz
Leiterin der Erziehungs- und Familienberatung des Pestalozzi-Fröbel-Hauses
Tel.: 030 - 788 54 64
E-Mail: wienholtz@pfh-berlin.de

www.pfh-berlin.de

Wir suchen Räume!

Für unsere Therapeutischen Jugendwohngruppen Koralle suchen wir dringend Räumlichkeiten in Berlin oder in Potsdam/ Potsdam-Mittelmark mit einer Gesamtfläche von 230-250 qm. Wir freuen uns über jeden Hinweis!

Haus/ Wohnung für die Therapeutischen Wohngruppen Koralle gesucht!

Unsere Therapeutischen Jugendwohngruppen Koralle bestehen seit 20 Jahren im PFH. Hier organisieren und betreuen wir derzeit zwei Wohngruppen in Schöneberg (Viktoria-Luise-Platz). Im Kontext des zunehmenden Bedarfs an Plätzen für Jugendliche in therapeutischen Wohngruppen in Berlin und im Zusammenhang mit dem Betreuungsbedarf für geflüchtete Minderjährige hat das Pestalozzi-Fröbel-Haus beschlossen, eine weitere Therapeutische Jugendwohngruppe aufzubauen, die nach dem bewährten Konzept der bisherigen Arbeit eine intensive und strukturierte Hilfe für die betreffenden Jugendlichen anbietet.

Für diese dritte Wohngruppe suchen wir geeignete Räume, die nach Möglichkeit in relativer Nähe zum Träger mit seinen vernetzten Hilfeangeboten und zum zentralen Büro der Koralle liegen, also im Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin. Wir sind aber auch interessiert an einem Mietobjekt in anderen Bereichen der Stadt und/ oder in Potsdam bzw. Potsdam-Mittelmark.

Wir suchen eine Wohnung/ ein Haus mit:

  • sechs oder sieben Einzelzimmmern für die Jugendlichen (mind. 12 qm, gewünscht ca. 15 qm)
  • ein Gruppenraum (30 qm)
  • ein Büroraum (35 qm)
  • ein Besprechungszimmer (20 qm)
  • eine große Küche/ Essraum (30 qm)
  • drei Bäder/ Toileetten (weibl. und männl. Jugendliche/ Betreuer)
  • Keller/ Abstellraum

Daraus ergibt sich ein Flächenbedarf von mind. 230-250 qm

Mehr lesen

Kontakt


Claus-Peter Rosemeier
Leiter der Therapeutischen Wohngruppen Koralle
Wartburgstraße 39
10823 Berlin

Telefon: +49 (0)30- 787 11 360
Telefax: +49 (0)30- 787 11 191
E-Mail: twg.koralle@pfh-berlin.de

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