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Interview

Wohin steuert die Kinder- und Jugendhilfe des PFH? Die Abteilungsleiterin Katinka Beber spricht über das, was ihr bei ihrer Arbeit wichtig ist, über Leitsätze, künftige Schwerpunkte, den Umgang im Kollegium und vieles mehr.

Early Excellence

In der Zeitschrift "Betrifft Kinder" wird das pädagogische Leitkonzept des PFH, Early Excellence, erläutert. Autorin des Textes "Vielfalt durch Vernetzung - Early Excellence als Leitphilosophie" ist Jutta Burdorf-Schulz, Fachberaterin am Pestalozzi-Fröbel-Haus.

Early Excellence in der Zeitschrift "Betrifft Kinder" / Heft 10/17

Unter dem Titel "Vielfalt durch Vernetzung - Early Excellence als Leitphilosophie" wird das Early-Excellence-Konzept in der Zeitschrift "Betrifft Kinder" vorgestellt. Wie im Early-Excellence-Ansatz unterschiedliche Familien durch verschiedene Angebote im Sozialraum gefördert werden, beschreibt Jutta Burdorf-Schulz.

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Parade der Vielfalt

Viel Spaß hatten die Fünftklässler aus der Ganztagsbetreuung der Barbarossa-Grundschule, als sie unter Regie der Künstlerin Darja Lewin und des Theaterpädagogen Bernardo Sánchez Lapuente den Film "Parade der Vielfalt" drehten. Mehr lesen

Spekulieren und Spielen

Bei "Spekulieren und Spielen" nähern sich Kita- und Grundschulkinder aus dem PFH künstlerisch verschiedenen Aspekten der Großstadt an. Ein museumspädagogisches Kooperationsprojekt.

Schöneberger Thesen

Wie erreichen wir eine bessere Qualität für die Betreuung unserer Kinder? Wie kann es gelingen, mehr pädagogische Fachkräfte zu gewinnen? Nach einem politischen Fachgespräch formulierte das PFH die SCHÖNEBERGER THESEN.

Politisches Fachgespräch im PFH

Frühkindliche Bildung im Spannungsfeld der Akademisierung und Entprofessionalisierung - Ressourcengewinnung für Berlin

am Dienstag, den 17. Oktober 2017, von 15:00 – 17:30 Uhr
im Pestalozzi-Fröbel-Haus

Darüber sprachen wir

Seit geraumer Zeit ist der Fachkräftemangel in Berliner Kindertagesstätten spürbar zu einem großen Problem angewachsen. Mittlerweile wird bezirksübergreifend in vielen Gremien und bei den Trägern nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Die Senatsverwaltung hat seit dem 01.05.2017 mit Beschäftigungsmöglichkeiten von Sozialassistentinnen/ Sozialassistenten und anderen Berufsgruppen als voll anzurechnende Fachkräfte im Bereich der Kindertagesstätten reagiert.

Gleichzeitig kommen viele der ausgebildeten Erzieherinnen und Erzieher gar nicht in der sozialpädagogischen Praxis an. Verschiedene Studien wie z.B. die Bertelsmann Studie von 2016 stimmen darin überein, dass die Arbeitsbedingungen für pädagogische Fachkräfte im Land Berlin zu schlecht sind, um genügend Fachkräfte gewinnen und halten zu können. Darüber hinaus reichen die Ressourcen insbesondere für die Anleitung und Praxisbegleitung von Quereinsteigern nicht aus.

So können die Ansprüche aus dem KitaFög und dem Berliner Bildungsprogramm nicht zufriedenstellend umgesetzt werden! Kinder, Eltern und Träger brauchen bessere Bedingungen, um die gewollte Qualität auch gewährleisten zu können!

Über diese Themen und Problemstellungen haben wir am 17. Oktober 2017 gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der der Senatsverwaltung, des DPW und des DAKS, mit Trägervertreter/innen von Fipp e.V. und dem PFH, mit Fachkräften aus der pädagogischen Praxis sowie Studierenden der Vollzeit- und berufsbegleitenden Ausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher diskutiert und gemeinsam nach Lösungsansätzen gesucht.

Nach einführenden Worten der PFH-Interimsdirektorinnen Annegret Lauffer und Katinka Beber hielten Martin Hoyer (stellv. Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes) und Roland Kern (Dachverband Berliner Kinder- und Schülerläden e.V.) ein Eingangsreferat. Danach folgten lebhafte Diskussionen.

Die Schöneberger Thesen

Die Diskussionen während des Fachgesprächs waren die Grundlage für die Formulierung von Thesen, die zu einer Verbesserung der Bildungssituation in Berlin und darüber hinaus beitragen sollen. Da diese Thesen im PFH in Berlin-Schöneberg entstanden sind, tragen sie den Namen "Schöneberger Thesen". Zu den Schöneberger Thesen des PFH

Bildergalerie

Fotografien zum Fachgespräch finden Sie in unserer Bildergalerie.

Film

Teilweise haben wir während des Fachgesprächs die Kamera mitlaufen lassen: Den entstandenen Kurzfilm können Sie sich hier anschauen.

Kontakt:

Julia Ziegler
Pestalozzi-Fröbel-Haus
Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030-21 730-220
E-Mail: ziegler@pfh-berlin.de


Ausstellung

Viele Menschen nutzen ihre freie Zeit im Alter, um sich für andere einzusetzen. In der Ausstellung "Alterscoolness 70+" berichten 20 Ehrenamtliche von ihren Erfahrungen. Weitere Infos und eine Bildergalerie von der Vernissage am 15.09.2017:

Ausstellung ALTERSCOOLNESS 70+ jetzt im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark

Was macht ein Singpate, welche Aufgaben übernimmt eine Hospizhelferin, und wie kann man sich sonst noch für andere Menschen einsetzen? Diese und weitere Themen rund um das Engagement im Alter stehen im Mittelpunkt der Ausstellung Alterscoolness 70+ - Zwanzig Berliner Ehrenamtliche im Porträt. Seit Freitag, dem 23. Februar 2018 ist die Ausstellung im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark zu sehen.

Über die Ausstellung

20 Berliner Frauen und Männer im Alter von 70 bis 89 Jahren wurden für die Ausstellung interviewt. Sie sprechen über ihre Biographien und ihre Motivation, sich ehrenamtlich zu betätigen. Als Rentner immer nur mit dem Rollkoffer durch die Welt zu reisen, das sei nicht ihr Ziel, sagt etwa Gudrun R. (70), die im Nachbarschaftszentrum Steinmetzstraße des Pestalozzi-Fröbel-Hauses einmal in der Woche eine Sozialberatung anbietet. Der Singpate Heinz-Jürgen W. ist der Ansicht: "Einfach nichts tun, das ist kein Leben mehr. Ich kann nur sagen, ich lebe jetzt die schönste Zeit meines Lebens, und das erfüllt mich total. Das Singen mit Kindern: Das ist genau, was mir gefehlt hat." Karoline D. (75) engagiert sich als Seniorenvertreterin in Tempelhof-Schöneberg für Alte, für Menschen mit Behinderungen und für Ausländerinnen und Ausländer, fasst ihre Arbeit so zusammen: "Ich kümmere mich um die, die von der Gesellschaft so gerne geduzt werden". Ihre Erfahrung ist, dass das, was sie von den Menschen zurückbekommt, viel mehr ist als das, was sie eingesetzt hat.

Die Ausstellung entstand nach einer Idee von synopsisfilm in Zusammenarbeit mit dem Pestalozzi-Fröbel-Haus, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin, dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und dem Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. Es ist eine Wanderausstellung, die noch an mehreren Orten in Berlin zu sehen sein wird.

Organisation: Marion Schütt und Rita Preuß (synopsisfilm), Joanna Kalkowski (Pestalozzi-Fröbel-Haus)
Kontakt: Rita Preuß, Tel. 0179-494 17 43, E-Mail: preuss-rita@t-online.de

Sie möchten die Ausstellung besuchen?

aktueller Ort der Wanderausstellung: Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark, Kurmärkische Straße 1-3, 10783 Berlin (U-Bahnstation Bülowstraße, U2)
Ausstellungsdauer: 23. Februar bis 4. April 2018
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 09:00-13:00 Uhr, Montag bis Donnerstag 14:00-18 Uhr. Eintritt frei
Eröffnung: Freitag, 23. Februar 2018 um 18:00 Uhr im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark

Links

Die Berliner Morgenpost berichtete am 5. Oktober 2017 über die Ausstellung "Alterscoolness 70+" unter dem Titel: "Die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen"

Rückblick auf die Vernissage im Rathaus Schöneberg

Am 15. September 2017 fand die feierliche Eröffnung der Wanderausstellung "Alterscoolness 70+" im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg statt. Fast alle der porträtierten 20 Ehrenamtlichen waren anwesend. Zur Eröffnung sprach Oliver Schworck, Stadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Anschließend folgte ein Kurzvortrag von Tillmann Bendikowski, Historiker und Autor des Buches "Warum wir für andere da sind" (2016). Ab 19:00 Uhr fand eine Podiumsdiskussion statt.

Moderation: Martin Hoyer, stellv. Geschäftsführer des Parititätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin
Podiumsteilnehmer/innen: Tillmann Bendikowski (Historiker und Autor),  Hamad Nasser (Leiter des Nachbarschaftszentrums Steinmetzstraße des Pestalozzi-Fröbel-Hauses), Karoline Dimroth (Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg), Dorothee Ruddat (Online-Redakteurin www.passagen-berlin.de), Gerhard Baader (Flüchtlingshelfer in Spandau)

Zur Bildergalerie bitte hier klicken

Alterscoolness 70+ Ehrenamtliche Pestalozzi-Fröbel-Haus Schworck

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