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Kita-Platz-Krise! Eltern treffen Entscheider*innen

Einladung zur Podiumsdiskussion

Dass rund um die Kindertagesbetreuung Krisenstimmung herrscht, ist mittlerweile offensichtlich und für die meisten Familien mit kleinen Kindern deutlich spürbar. Einen Platz in einer Kita zu bekommen ist ein Kraftakt, zumal, wenn die Kita in Wohnortnähe liegen soll. Die Sorge rund um die Kitaplatzsuche begleitet Eltern oft schon ab der Schwangerschaft und kostet fast alle Familien viel Zeit und Nerven. Manche Kinder besuchen aus diesen Gründen letztendlich keine Kita, und damit sinken nicht selten ihre Chancen, Anschluss ans deutsche Bildungssystem zu finden. Für Eltern, denen es gelungen ist, einen Kitaplatz zu erhalten, beginnen bald die Alltagssorgen: Es fehlt in fast allen Kitas an Personal, und die Fachkräfte, die da sind, werden überlastet. Immer lauter werden die Stimmen, die eine Besinnung auf die Qualitätsstandards fordern, die zwar gelten, aber immer öfter vernachlässigt werden. Wir finden: Das muss sich ändern. Und wir fragen Entscheider*innen: Was wird getan, um diese Probleme zu lösen?

Wie können ausreichend Betreuungsplätze für Kinder im Kitaalter geschaffen werden? Wie wird die Qualität der Betreuung gesichert?

Wir laden Sie herzlich ein zur Podiumsdiskussion mit dem Thema "Kita-Platz-Krise? Eltern treffen Entscheider*innen". Die Veranstaltung ist offen für alle an Familienpolitik interessierten Eltern, Großeltern, Fachkräfte, Mitbürger*innen....

WANN

Freitag, 7. September 2018 von 16:00-18:00 Uhr

WO

Rathaus Schöneberg, John-F-Kennedy-Platz, Louise-Schroeder-Saal, 10825 Berlin

DAS PROGRAMM

Kurze EINFÜHRUNG durch Dorothee Thielen (DPW, Referat Kita)
Moderation der Veranstaltung: Torsten Wischnewski-Ruschin (DPW, Referat Kita)

AUF DEM PODIUM: Oliver Schworck (Stadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg), Rainer Schwarz (Jugendamtsdirektor des Bezirks Tempelhof-Schöneberg), Kirstin Fussan (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie), Katinka Beber (Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe des PFH), Sandra Kürbis (Leiterin der Kita Freiherr-vom-Stein-Straße, Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.), Björn Luther (Elternvertreter im Landeselternausschuss).

VERANSTALTER

Nachbarschaftsheim Schöneberg - INA.Kinder.Garten/ Familienzentrum in der Kita Bülowstraße - Pestalozzi-Fröbel-Haus - gefördert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Flyer und Plakat zur Podiumsdiskussion als PDF zum Download


PARADE DER VIELFALT

Ein Film mit Kindern aus der Ganztagsbetreuung der Grundschule am Barbarossaplatz

PARADE DER VIELFALT ist ein multimediales Projekt der Künstlerin Darja Lewin, des Theaterpädagogen Bernardo Sánchez Lapuente und der Ganztagsbetreuung der Grundschule am Barbarossaplatz. Kinder der 5. Klassen setzten sich gestalterisch und performativ mit den Themen Akzeptanz und Toleranz auseinander und erfanden dafür individuelle Charaktere.


NACH UND NACH GEDACHT

Eine künstlerische Auseinandersetzung mit vergangenen Momenten

Schwarz-Weiß-Fotografien von Kindern aus dem Pestalozzi-Fröbel-Haus aus der Zeit von 1883 bis Anfang des 20. Jahrhunderts dienten als Ausgangsmaterial und Inspiration für eine künstlerisch-assoziative Auseinandersetzung im Kontext von historischen Zeitdokumenten.


Flurfunk

Ein Filmprojekt der Ganztagsbetreuung der Schinkel-Grundschule
FLURFUNK

Flurfunk ist ein Filmprojekt der Ganztagsbetreuung der Schinkel-Grundschule, der Künstlerin und Filmemacherin Darja Lewin und dem Theaterpädagogen Bernardo Sánchéz Lapuente. Die Schinkel-Grundschule wurde dafür zur Produktionsstätte von Filmsequenzen, in denen ein junges Filmteam aus den 3. und 4. Klassen abstrakt und augenzwinkernd illustriert, wie ihr Hortalltag so funktioniert oder nicht.


BioGRAPHIEN

Erzählen, Entdecken, Gestalten
BioGRAPHIEN

Kinder und Erwachsene, die regelmäßig das Mehrgenerationenhaus in der Steinmetzstraße besuchen, haben sich gegenseitig ihre Geschichten erzählt und mit ihren Biographien auseinandergesetzt. Verschieden Generationen philosophierten über das Wohnen und Träumen und dachten gemeinsam darüber nach, was es zum „zu Hause fühlen“ braucht.

Foto-Ausstellung

Kinder aus dem PFH betrachteten über 100 Jahre alte Fotos, die auf dem Gelände des Pestalozzi-Fröbel-Hauses entstanden sind, und interpretierten sie gemeinsam mit Künstler*innen neu. Eine Foto-Ausstellung zeigt die historischen sowie die neuen Bilder.

NACH UND NACH GEDACHT

Foto-Ausstellung im Pestalozzi-Fröbel-Haus: Kinder beschäftigten sich spielerisch mit Fotos aus dem PFH-Archiv

Schwarz-Weiß-Fotografien von Kindern aus dem Pestalozzi-Fröbel-Haus aus der Zeit von 1883 bis Anfang des 20. Jahrhunderts dienten als Ausgangsmaterial und Inspiration für eine künstlerisch-assoziative Auseinandersetzung im Kontext von historischen Zeitdokumenten.

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus (PFH) lud gemeinsam mit der Künstlerinnengruppe A*BOUT Künstler*innen verschiedener Sparten ein, um mit 120 Kindern aus insgesamt neun PFH-Einrichtungen an die alten Fotografien aus dem Archiv des Pestalozzi-Fröbel-Hauses anzuknüpfen. Durch das Gegenüberstellen von zeitlich versetzten Lebenswelten näherten sich die Kinder der komplexen Thematik Geschichte spielerisch an und bildeten neue zeitlich verwobene Sequenzen, die u.a. die Vielfalt ihrer heutigen Berliner Lebenswelt mit einbeziehen und widerspiegeln.

AUSSTELLUNGSDAUER

21. September 2018 bis 31. Januar 2019
geöffnet immer von Montag bis Freitag, 9:00 bis 18:00 Uhr

WO

Pestalozzi-Fröbel-Haus
Karl-Schrader-Straße 7-8, Haus 2b im Foyer
10781 Berlin-Schöneberg (U-Bhf. Eisenacher Straße, U7)

Ein Projekt des Pestalozzi-Fröbel-Hauses und A*BOUT mit

Silke Bauer (Projektleitung), Danja Erni, Ulrike Kuch, Dagmar Lesiak, Darja Lewin, Philip Kojo Metz, Irina Novarese, Marco Pezzotta, Dachil Sado, Bernardo Sánchez Lapuente, Sabine Sander und Viola Thiele.

Teilnehmende Einrichtungen

Das Archiv des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, die Kitas Barbarossastraße und Haubachstraße, die Ganztagsbetreuungen der Grundschule am Barbarossaplatz, der Stechlinsee-Grundschule und der Sternberg-Grundschule, das Nachbarschaftszentrum Steinmetzstraße, die Natur- und Werkpädagogischen Klassen der Rosa-Parks-Grundschule und der Otto-Wels-Grundschule sowie das Grundschulprojekt Bethanien.

Broschüre zur Ausstellung als PDF zum Download

Rückblick auf die Eröffnung der Ausstellung am 21. September 2018

 


Bild: Pflanzenpflege im Pestalozzi-Fröbel-Haus, undatiertes Bild, circa 1919-1933


Bild: Interpretation mit Kindern aus der PFH-Kita Barbarossastraße, 2018

Musethica spielte im PFH

Im Rahmen des Internationalen Kammermusikfestivals spielte Musethica gleich mehrfach im Pestalozzi-Fröbel-Haus. Am Wochenende fanden in der Fachschule offene Proben statt, und am Dienstag traten die Streicher*innen vor Kita-Kindern und Studierenden auf.

Das Internationale Kammermusik Festival zu Gast im Pestalozzi-Fröbel-Haus

Musethica spielte für Kinder und Studierende des PFH

Vom 25. August bis 1. September 2018 findet berlinweit das Internationale Kammermusik Festival von Musethica statt. Fünfzehn ausgewählte Musiker*innen spielen über dreißig Konzerte in sechs Tagen, die meisten davon in sozialen Einrichtungen. Auch das Pestalozzi-Fröbel-Haus kam in den Genuss von Live-Konzerten in höchster Qualität.

Am 25. und 26. August 2018 fanden offene Proben in der Fachschule für Sozialpädagogik/ Schule mit europäischem Profil statt. Und am 28. August 2018 spielte Musethica vor Kita-Kindern und Studierenden des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, auf dem Programm standen vor allem Brahms und Tschaikowski. Es gab donnernden Applaus, und wir sagen: DANKE, Musethica!

Das komplette Festivalprogramm hier als PDF

Musethica

Musethica ist eine Ausbildungsmethode, die talentierten jungen Musiker*in­nen die Möglichkeit bietet, als integraler Bestandteil ihres Studiums eine große Anzahl von Konzerten zusammen mit ihren Lehrer*innen zu spielen. Musethica-Konzerte sind für alle Teile der Gesellschaft zugänglich und richten sich vor allem an Menschen, die aufgrund ihrer aktuellen Lebenssitu­ation nicht die Möglichkeit haben, ein Konzert zu besuchen.

85 Prozent der Konzerte finden in sozialen und pädagogischen Einrichtun­gen statt und sind immer kostenlos. Die Musiker*innen spielen für Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen, für Obdachlose, Geflüchte­te, Gefangene und Senioren, in Schulen, Nachbarschaftszentren, Kranken­häusern, Hospizen, Frauenhäusern und an vielen weiteren ungewöhnlichen Orten. 15 Prozent der Konzerte werden in eher traditionellen Konzerthallen gespielt. Das Ziel von Musethica ist es, sich als Exzellenzprogramm und als fester Bestandteil der Ausbildung von Musiker*innen in Deutschland und anderen Ländern zu etablieren.

Dem Fachkräftemangel begegnen - Qualität entwickeln und sichern

Ein Statement der pädagogischen Leitungsgruppe des PFH

Der von Expert*innen seit langem vorausgesagte Personalmangel in vielen gesellschaftlich relevanten Dienstleistungsbereichen wird nun endlich öffentlich diskutiert, auch weil die Betroffenen nicht mehr stillhalten. Mit dem folgenden Statement wollen wir unsere Standpunkte und unsere Beiträge deutlich machen. Wir verbinden damit eine Anerkennung für die Leistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Zusage, dass wir uns auf keine fragwürdigen Provisorien einlassen.

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus (PFH) bildet seit vielen Generationen Erzieherinnen und Erzieher auf einem anerkannt hohen Niveau aus; einbezogen in die Ausbildung sind seit jeher zahlreiche eigene Bildungseinrichtungen wie beispielsweise Kitas, die Ganztagsbetreuung an Schulen oder Familienzentren. Damit ist das PFH auch am Ausbau der Kinder- und Jugendhilfe der letzten Jahrzehnte beteiligt.

Bis zu 2000 Fachkräfte werden 2019 in Berlin fehlen

Die deutsche Gesellschaft hat sich entschieden, alle Kinder und Familien durch ein ausgebautes und differenziertes Bildungssystem zu unterstützen. In der Folge nahm in Deutschland zwischen 2006 und 2017 die Anzahl des pädagogischen Personals allein in Kitas um 70 Prozent zu (vgl. Meiner-Teubner/Schilling 2018). Im größeren Maße geschah dies aufgrund von neugeschaffenen Plätzen, zum geringeren Teil auch durch die dringend notwendigen strukturellen Verbesserungen z.B. des Personalschlüssels. Doch während der Personalbedarf bis vor einigen Jahren noch weitgehend durch Ausbildungsabgänger*innen und Reaktivierungen gedeckt werden konnte, ist der schon lange von Expert*innen prognostizierte Personalmangel (Expertengruppe 2012; KomDat 3/14) nun offensichtlich, unter Betroffenen täglich spürbar und endlich auch Thema der politischen Debatte. Der im Juni 2018 veröffentlichte nationale Bericht "Bildung in Deutschland 2018" erwartet bis 2025 sogar eine Lücke von 300.000 Erzieherinnen und Erziehern. Allein in Berlin werden nach Berechnungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPW) im Frühjahr 2019 bis zu 2000 Fachkräfte oder 10.000 Plätze fehlen.

Wie garantieren wir weiterhin Qualität in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?

Das PFH als Träger von sozialpädagogischen Ausbildungsgängen und Einrichtungen bringt sich konstruktiv und kritisch in diese Debatte ein. Wir möchten einen Beitrag leisten, um die Motivation der Fachkräfte im Arbeitsfeld und die notwendige Gewinnung von neuen Fachkräften zu unterstützen. Denn es mehren sich Stimmen, die einen Abbau von Qualitätsstandards in Ausbildung und Praxis beschreiben (vgl. Sell 2018), während es doch angesichts gestiegener Anforderungen und Erwartungen wie z.B. inklusiver Pädagogik viel eher um eine nachhaltige Verbesserung gehen müsste (vgl. Viernickel u.a. 2015). Wir haben die große Sorge, dass unsere Fachkräfte noch mehr als bisher strapaziert werden (Tagessspiegel vom 26.2. 2018: „Starke Belastung in Kita, Schule und Krankenhaus“), ohne dass eine reale Aussicht auf Besserung besteht. Aber nur mit Hilfe der im Arbeitsfeld stehenden Fachkräfte werden die Herausforderungen der nächsten Jahre bewältigt werden können. Und dazu brauchen diese eine ermutigende Perspektive, die berechtigt Hoffnung macht aufgrund einer systematischen Problemanalyse und –lösungsstrategie.

Unsere Initiative zur Verbesserung der Situation in Berlin

Im Oktober 2017 lud das PFH zu einem öffentlichen Fachgespräch ein, an dem Fachkräfte, Studierende sowie Personen aus Politik und Fachverwaltung teilnahmen. Ein Ergebnis waren die Schöneberger Thesen für eine Verbesserung der Bildung unserer Kinder und zur Gewinnung von Fachkräften. Die dort ausgesprochenen Forderungen etwa nach einer besseren Bezahlung oder einem Studierenden-BaFöG sind inzwischen auch in der Politik zum Thema geworden, bislang jedoch ohne zählbare Ergebnisse. Die Forderungen nach einer Erhöhung des Personalschlüssels in Kita und Ganztagsbetreuung wird das PFH ebenfalls weiter vertreten. Wir begrüßen es deshalb, dass die für 2018 in Aussicht gestellten Qualitätsverbesserungen in Kitas von der Berliner Jugendverwaltung nicht infrage gestellt werden. Ein wichtiges Thema der Schöneberger Thesen sind darüber hinaus die Rahmenbedingungen für die berufsbegleitende Ausbildung und für multiprofessionelle Teams; in beiden Feldern engagiert sich das PFH seit langem; hier sehen wir ein großes Entwicklungspotential.

Als Träger von Ausbildung und Praxis können wir jedoch nicht nur "auf bessere Zeiten warten". Im Folgenden möchten wir einige Felder benennen, in denen wir bereits tätig sind, um die beschriebenen Aufgaben anzugehen.

Aktuelle Maßnahmen im PFH

  • Im kommenden Schuljahr werden wir eine Sozialassistenten-Ausbildung anbieten. Wir möchten damit mehr Menschen als bisher den Weg in eine sozialpädagogische Ausbildung ermöglichen. Unsere Stärke als Ausbildungs-Praxis-Verbund werden wir dazu nutzen, innerhalb dieser Ausbildung einen sozialpädagogischen Schwerpunkt zu setzen, der die Absolvent*innen auf eine weitergehende Qualifizierung vorbereitet. Die Inhalte werden gemeinsam von Lehrkräften aus der Schule und Fachkräften aus der Praxis erarbeitet.  
  • Ebenfalls kurzfristig bieten wir in Zusammenarbeit mit einer Hochschule die Möglichkeit an, eine Erzieher*innen-Ausbildung mit einem Bachelor-Abschluss zu verbinden. Beide neuen Abschlüsse stehen für den Wunsch nach einer Durchlässigkeit der Ausbildung und die Erkenntnis, dass es unterschiedliche Aufgabenschwerpunkte in der pädagogischen Praxis geben kann.
  • Wir wissen aus langjähriger Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Berufsgruppen, wie bereichernd die Zusammenarbeit von sozialpädagogischen Fachkräften mit anderen engagierten Personen sein kann. Wir begrüßen deshalb den Einsatz von Menschen mit anderen Qualifikationen wie z.B. handwerklichen oder künstlerischen Kompetenzen. Wir praktizieren dies bereits erfolgreich in mehreren Einrichtungen, beispielsweise durch die natur- und werkpädagogische Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf ihren Schulerfolg. Die PFH-interne Arbeitsgruppe "Quereinstieg" entwickelt weitere Unterstützungsmöglichkeiten für die Praxis. 
  • Multi-professionelle Teams, Quereinsteiger*innen, Praktikant*innen, Auszubildende und junge Fachkräfte brauchen gezielte Unterstützung und Aufbauhilfen, die vor allem von den etablierten Fachkräften geleistet werden müssen. Wir führen in Zusammenarbeit von Lehrkräften und Fachberaterinnen eine Mentorenausbildung für Anleiter*innen durch, um eine qualitativ gute und verlässliche Anleitung zu ermöglichen. Unsere Leitungskräfte und Mitarbeiter*innen werden wir gezielt für die Arbeit in multi-professionellen Teams stärken. 
  • Wir bauen systematisch den betrieblichen Arbeitsschutz und das betriebliche Gesundheitsmanagement aus, um allen Mitarbeiter*innen Prävention und gesundheitsfördernde Bedingungen am Arbeitsplatz zu bieten. Dazu haben wir einen Gesundheitszirkel mit Vertreter*innen aus allen Arbeitsbereichen eingerichtet. Die Informationen über das Angebot an präventiven und gesundheitsfördernden Angeboten stehen im Intranet und in den Einrichtungen als Ordner "Gesund im PFH" allen Mitarbeiter*innen zur Verfügung.   
  • Um die sowohl lohnenden wie auch schwierigen Herausforderungen der nächsten Jahre anzugehen, brauchen wir unkonventionelles Denken, politische Unterstützung und fachliche Vernetzung. Wir engagieren uns deshalb in den Fachgruppen des DPW, in bezirklichen und landesweiten Gremien und auf Fachveranstaltungen. Wir werden weiterhin fachpolitische Diskurse initiieren und die anstehenden Entscheidungen im Austausch mit unseren Mitarbeiter*innen vorbereiten.

Berlin, den 20. August 2018
Die Leitung des Pestalozzi-Fröbel-Hauses

Das Statement als PDF-Dokument zum Ausdrucken

Quellen

Bildung in Deutschland 2018: Autorengruppe Bildungsberichterstattung. Bildung in Deutschland 2018. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Wirkungen und Erträgen von Bildung. Berlin.

Expertengruppe 2012: Expertengruppe im Rahmen des 10-Punkte-Programms der Bundesregierung, Bedarfsgerechte Kindertagesbetreuung 2013: Empfehlungen zur Fachkräftegewinnung in der Kindertagesbetreuung. Berlin. 

KomDat 3/14: Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik: Kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe. Heft 3/2014. Dortmund.

Meiner-Teubner/Schilling 2018: Meiner-Teubner, Christiane/ Schilling, Matthias: Die Entwicklung des Fachkräftebedarfs im System der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung. In: Kita aktuell spezial, Heft 2.2018, S. 44-48. 

Sell 2018: Sell, Stefan: Die Schattenseite der großen Zahlen: Man braucht mehr Personal – und senkt die Ausbildungsstandards. Das Beispiel der Kindertagesbetreuung. In: Aktuelle Sozialpolitik, Juni 2018. 

Viernickel u.a. 2015: Viernickel, Susanne u.a.: Qualität für alle, Wissenschaftlich begründete Standards für die Kindertagesbetreuung. Freiburg i.B.

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