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Das PFH steht für Vielfalt

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus bekennt sich jetzt auch offiziell zur Diversität in der Arbeitswelt. Der Direktor des PFH Prof. Ludger Pesch hat den Beitritt zur Initiative "Charta der Vielfalt" unterschrieben.

Gemeinsame Aktionstage in Mellensee

Kreatives Nachdenken über die künftige Nutzung des beliebten Standortes der Natur- und Werkpädagogik

Am vergangenen Donnerstag, den 14. März 2019 fand in der Aula der Fachschule des PFH eine Präsentation der Natur- und Werkpädagogik zu zwei Aktionstagen am Standort Mellensee statt. Mellensee ist ein gemeinsamer außerschulischer Lernort der Werkpädagog*innen und Erzieher*innen in der Ausbildung und ihren Fachdozent*innen und dient der handlungsbezogenen Vertiefung des Themenfeldunterrichts. Norbert Pflaum, ein engagierter Mitarbeiter aus der Natur- und Werkpädagogik, beschrieb wie fruchtbar und erfolgreiche Zusammenarbeit von Studierenden der Fachschule, Werkpädagog*innen und Schüler*innen aus dem PikaS – Verbund (der Produktionsschule im Kooperationsverbund an Schulen).

Er betonte dabei, welche besondere Bedeutung der Standort Mellensee für das PFH hat. Ein Ort für Spiel, Spaß, Entspannung und Begegnung. Idyllisch gelegen direkt am See, herrscht dort ein Charakter des Unfertigen, manchmal Provisorischen und damit Noch – Gestaltbaren. All dies macht einen der großen Reize in Mellensee aus. Es soll nicht im Sinne eines perfekten und durchgestylten Landguts fertig werden. Raum für Veränderungen, für Entwicklung, für Neues bleiben. Willi Lange, Bereichsleiter der Natur- und Werkpädagogik ergänzte: „Mellensee ist wie ein vergrabener Schatz, der noch ausgegraben wird.“ 

Nach der Vorstellung der Projektbeteiligten wurden die Veranstaltungsteilnehmer*innen dazu eingeladen, an einzelnen Stationen die verschiedenen Projekte genauer kennenzulernen. Dabei wurde die Frage gestellt: In welcher Form kann im Rahmen der pädagogischen Arbeit der Standort Mellensee in den einzelnen Einrichtungen des PFH eine hilfreiche und wertvolle Ergänzung sein?

Es gibt vielseitige Möglichkeiten für Fortbildungen oder Aktionstage in den Bereichen Erlebnispädagogik, naturwissenschaftliches Forschen, Studientage, Ausflüge mit Eltern, und eben auch wie präsentiert werkpädagogische Projekte im Rahmen der Entwicklung einer Profilklasse.

Als Ziel ist eine langfristige Kooperation zwischen Werk – und Naturpädagog*innen und den Studierenden und Lehrenden der Fachschule geplant. Es steht die Idee im Raum im berufsbegleitenden Zweig eine Profilklasse zu initiieren und dafür ein Curriculum zu entwickeln. Die Studierenden äußern hier ein starkes Interesse an einem neuen Baustein „Werk – und Naturpädagogik“ im Rahmen ihrer Ausbildung.

Stefanie Wernecke

Präsentation Aktionstage Mellensee PFH


Charta der Vielfalt

Unterzeichnet vom Pestalozzi-Fröbel-Haus

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus bekennt sich ab jetzt offiziell zur Diversität in der Arbeitswelt. Der Direktor des PFH Herr Prof. Ludger Pesch hat vor kurzem den Beitritt zur Initiative "Charta der Vielfalt" erklärt. Das PFH setzt sich für eine wertschätzende und vorurteilsfreie Organisationskultur ein. Weitere Informationen und den exakten Wortlaut der unterzeichneten Urkunde finden Sie auf der Webseite der „Charta der Vielfalt“.

Als Mitglied der Charta verpflichtet sich das PFH, ein Arbeitsfeld zu schaffen, das frei von Benachteiligung ist. "Es muss darum gehen, diese Selbstverpflichtung selbstbewusst und selbstkritisch mit Leben zu erfüllen", erklärt Prof. Ludger Pesch. In diesem Zusammenhang plant das PFH am Deutschen Diversity-Tag am 28. Mai 2019 Flagge für Vielfalt zu zeigen. 

Stefanie Wernecke

Prof. Ludger Pesch Charta der Vielfalt PFH

Streik auch im PFH

Alle Kitas und Ganztagsbetreuungen des PFH mit Ausnahme der Notbetreuungen waren am 26. und 27.02. aufgrund des Warnstreiks geschlossen. Auch viele Lehrkräfte des PFH streikten. Stern-TV zeigte einen Bericht über den Streik, das Journalistenteam war u.a. zu Besuch im PFH.



Facherzieher*in Integration für die Kita Pestalozzistraße

26.02.2019

Die Kindertagesstätte Pestalozzistraße befindet sich im Berliner Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf. In unserer Einrichtung betreuen wir 88 Kinder im Alter von eineinhalb Jahren bis zum Schuleintritt. Für die Kindertagesstätte sucht das Pestalozzi-Fröbel-Haus eine Facherzieherin/ einen Facherzieher für Integration in Teilzeit oder Vollzeit ab 1. April 2019.

Tag der offenen Tür 2019

Die Schulen des PFH stellten ihre Bildungsgänge vor

Am Samstag, den 23. Februar 2019, öffnete das PFH seine Türen für all jene, die sich rund um die Themen Erzieherausbildung oder Fachabitur informieren wollten. Die Fachschule für Sozialpädagogik des PFH ermöglicht die Erzieherausbildung in Vollzeit, berufsbegleitend oder kombiniert mit einem Bachelorstudium in Sozialpädagogik und Management, an der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales des PFH werden Schüler*innen zum Fachabitur geführt.

Dozent*innen, Studierende und Schüler*innen des PFH hatten ein buntes Programm für ihre Gäste zusammengestellt und durften sich über reges Interesse freuen. Lehrkräfte sowie die Schulleitung standen für individuelle Beratungen möglicher künftiger Bewerber*innen zur Verfügung, Studierende und Schüler*innen führten über den PFH-Campus und gaben Insidertipps, man konnte sich über die Stipendienvergabe für Auslandspraktika im Rahmen des Europaprofils der Fachschule informieren oder sich mit Leitungskräften aus den Praxiseinrichtungen des PFH über den späteren Berufsalltag austauschen. Oder sich im wärmenden Sonnenschein auf dem grünen, idyllischen PFH-Campus bei Kaffee und Kuchen ausruhen und einfach nur die Atmosphäre genießen. Das nächste Semester startet im August 2019! Weitere Informationen rund um die Bildungsgänge des PFH und die Bewerbungsmodalitäten

Fotos: Pestalozzi-Fröbel-Haus



Erkunden - Bauen - Entdecken - Verstehen


Diese Broschüre lädt ein zu einem Besuch der verschiedenen "Bau-Stellen" der Natur- und Werkpädagogik an Grundschulen im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Sie soll einen Einblick geben in die Vielfalt der Erfahrungs- und Lernräume: in die handwerklichen und kunsthandwerklichen Werkstätten, in die Schulgärten, in die Imkereien und den Hühnerstall, in das Kinderlabor und in Projekte wie z.B. den Waldtag. In allen Bereichen der Natur- und Werkpädagogik sind die Schülerinnen und Schüler in ihren Gruppen gemeinsam aktiv.


Ausbildungskompass, 27.11.2018

Wie bewirbt man sich am besten für eine Erzieherausbildung am PFH, und welche Eigenschaften sollte eine Erzieherin/ ein Erzieher mitbringen? Darüber sprach Annegret Lauffer, Schulleiterin am PFH, im Interview mit dem "Ausbildungskompass".

Bildungsbotschafter*innen

Dreieinhalb Jahre lang setzten sich unsere Bildungsbotschafterinnen und Bildungsbotschafter als "Brückenbauer" zwischen Bildungseinrichtungen und Eltern ein. Nun endet die Projektförderung - vorerst! Wir feierten das Projekt und vor allem die tolle Arbeit der Bildungsbotschafter*innen.

"Brückenbauer" zwischen Eltern und Bildungseinrichtungen

Wir feierten unsere Bildungsbotschafter*innen - die erste Netzwerkfonds-Projektförderung läuft aus

76 Mütter und Väter haben während der letzten Jahre die Weiterbildung "Bildungsbotschafter*in in Kita, Schule und Stadtteil" absolviert. Nun wirken sie als Brückenbauer*innen zwischen Bildungseinrichtungen und Eltern der verschiedenen Communities, indem sie bei Fragen rund um das Thema Bildung als Kontaktpersonen mit Informationen und Unterstützungsangeboten zur Verfügung stehen. Im Februar 2019 endet die Förderung des Projekts aus dem Programm "Zukunftsinitiative Stadtteil II, Teilprogramm Soziale Stadt/Netzwerkfonds" fürs Erste. Ein Weiterförderungsantrag läuft und wird derzeit geprüft. Am 29. November 2018 feierten wir mit einem Festakt erst einmal dreieinhalb erfolgreiche Projektjahre und vor allem die tolle und wertvolle Arbeit der Bildungsbotschafterinnen und Bildungsbotschafter. Das Programm

+++ AKTUELL +++ Die Bildungsbotschafter*innen sind "Projekt des Monats" beim Quartiersmanagement Berlin! Mehr lesen +++

Bildungsbotschafter*innen setzen sich nicht nur für ihre eigenen Kinder ein, sondern sie engagieren sich darüber hinaus für die Bildung der Kinder auch aus anderen Familien. "Das ist ein soziales und ein unbezahlbares Engagement", betonte Prof. Ludger Pesch, Direktor des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, während seiner Begrüßungsrede und dankte den Bildungsbotschafter*innen für ihre Arbeit. "Sie sorgen mit für die Grundlage einer demokratischen Gesellschaft, die auf die Bildung ihrer Bürgerinnen und Bürger angewiesen ist." Auf diesen Beitrag zu einem friedlichen und solidarischen Zusammenleben sei das PFH sehr stolz.

Viele Gäste aus der Politik, der Verwaltung und von Partnerorganisationen blickten im Laufe der Festveranstaltung auf die Arbeit rund um das Projekt "Bildungsbotschafter*innen in Kita, Schule und Stadtteil" zurück. Alexandra Kast von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen erklärte die Ziele des Netzwerkfonds, der das Projekt bisher gefördert hat und eventuell auch noch weiterhin fördern wird: "Wir stoßen Projekte an, die Bezirke verändern sollen. Die Nachbarschaft soll dauerhaft von diesen Projekten profitieren". Verbindungen würden aufgebaut, die bleiben, auch wenn es die ursprüngliche finanzielle Förderung nicht mehr gibt.

Peter Pulm vom Quartiersmanagement Schöneberger Norden erzählte von dem langen Entwicklungsprozess zur Vorbereitung des Projektes, die bereits im Jahr 2008 begann und sicherlich über 30 Sitzungen umfasste. "Ich kann mich so gut an dieses Erkerzimmer von Gerd Schmitt (ehemaliger Leiter der Kinder- und Jugendhilfe des PFH, Anmerkung der Red.) erinnern, in dem wir uns immer trafen", sagte er. Mit dem Bildungsbotschafter*innen-Projekt "wollten wir Eltern stärken und Hürden abbauen", so Pulm. Ziel sei vor allem, die Bildungschancen von Kindern zu verbessern, Bildungsinstitutionen zu vernetzen und Eltern dabei als Partner zu gewinnen.

"Dabei hat das Projekt vor allem jene Eltern mit weniger Bildungshintergrund im Blick", erklärte Heinz-Georg Bruland, Dozent im Bildungsbotschafter*innen-Projekt. Seiner Erfahrung nach interessiert alle Eltern die Frage: Wie kann ich es schaffen, dass mein Kind in der Schule besser lernt? "Es geht darum, Verbindungen herzustellen und es geht darum, dass Eltern all die Möglichkeiten um sich herum sehen", erläuterte Rainer Schwarz, Jugendamtsdirektor im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. "Wir brauchen Menschen, die Brücken bauen, die Verbindungen schaffen, die Orientierung geben". Außerdem sieht er die Aufgabe von Bildungsbotschafter*innen auch darin, dass sie auf Institutionen zugehen, wenn zu viele Hürden aufgebaut werden, wenn etwas geändert werden muss. "Wir sind wie ein Schlüssel, der die Herzen von Eltern und Lehrern öffnet", beschrieb eine Bildungsbotschafterin ihre Arbeit.

Viel gelobt und viel gefeiert wurde bei der Festveranstaltung, die vielleicht, aber hoffentlich nicht auch eine Abschiedveranstaltung ist. Die erste Netzwerkfonds-Förderung läuft aus, und nun muss entschieden werden über eine weitere Förderung.

Julia Ziegler, Pestalozzi-Fröbel-Haus, 30. November 2018

Ein Rückblick in Bildern

Musikalischer Auftakt durch die Bläserklasse der Neumark-Grundschule unter Leitung von Christina Schröder. Foto: Julia Ziegler

Ehrung der Bildungsbotschafterinnen und Bildungsbotschafter.

Bildungsbotschafterinnen.


Fotos: Julia Ziegler

Kontakt

Nina Lutz
Projektleiterin
Pestalozzi-Fröbel-Haus
Tel. 0177 59 47 458
E-Mail: bildungsbotschafter@pfh-berlin.de

Corinna Lippert
Bezirkliche Koordination Quartiersmanagement Schöneberger Norden
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Abteilung Stadtentwicklung und Bauen
Tel. 030 - 90 277-89 42

Weitere Informationen

www.bildungsbotschafter-berlin.de

 

Das Projekt wird gefördert durch

Wir freuen uns über die Unterstützung durch folgende Partner

                                                                        

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