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Werkpädagogik an Sekundarschulen / Produktionsschule PiKaS

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus betreut werkpädagogische Gruppen und Klassen in folgenden Einrichtungen im Berliner Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg: in der Sekundarschule Skalitzer Straße, in der Sekundarschule Rüdersdorfer Straße (Ellen-Key-Schule), in der Sekundarschule Graefestraße, in der Schule-am-Friedrichshain (inklusive des sonderpädagogischen Förderzentrums „Lernen“) und bei „Arbeiten und Lernen“, einer Einrichtung für schuldistanzierte Schülerinnen und Schüler des PFH.

Arbeitsweise der Produktionsschule PiKaS

Alle vom PFH betreuten werkpädagogischen Sekundarschulgruppen haben sich zusammengeschlossen zu PiKaS, der Produktionsschule im Kooperationsverbund an Schulen. Das Besondere an PiKaS ist, dass Schülergruppen reelle Aufträge von Einrichtungen, Firmen und privaten Auftraggebern aus ihrer Umgebung annehmen und dafür auch eine Aufwandsentschädigung erhalten.

So übernimmt die Produktionsschule Auftragsarbeiten in den Bereichen Tischlerei, Metallbearbeitung in Verbindung mit Hausmeisterdiensten, Garten- und Landschaftsbau, Catering, Raum- und Farbgestaltung oder Steinmetzarbeiten und bietet auch diverse Dienstleistungen z.B. in Kitas, Grundschulen oder Seniorenheimen an. Die Produktionsschule übernimmt vor allem Aufträge im Gemeinwesen, u.a. für kommunale Ressorts (z.B. für das Natur- und Grünflächenamt), für Wohnungsbaugesellschaften, für Kindertagesstätten, Schulen oder andere soziale und öffentliche Einrichtungen sowie für private Auftraggeber. (Neue Auftraggeber und Interessenten sind übrigens immer herzlich willkommen!) Neben den gemeinwesenorientierten Auftragsarbeiten kennzeichnen die Teamarbeit von Lehrern, Werkpädagogen und Sozialpädagogen, die regelmäßige Lernentwicklungsplanung und die Elternbeteiligung die Arbeit der werkpädagogischen Klassen.

Bei PiKaS arbeiten Schülerinnen und Schüler,

  • die in ihrer bisherigen Lerngeschichte ein starkes Interesse an praxis- und handlungsorientiertem Lernen zeigten,
  • die ihre Stärken und Kompetenzen insbesondere in einem produktionsorientierten Lernkontext nutzen und entwickeln können,
  • denen dieser Lernweg bei der Bewältigung schwieriger Lernsituationen hilft,
  • die für ihre zukünftige Berufsausbildung bereits nutzbare Qualifizierungsnachweise erwerben wollen.

Ziele der werkpädagogischen Klassen und Gruppen sind:

  • Schulabschlüsse der Sekundarstufe I
  • die Ausbildungsreife und erfolgreiche Integration in schulische oder berufliche Qualifizierung
  •  Stärkung der Eigenverantwortung und der Fähigkeit zu einer realistischen Lebensplanung

Gefördert wird die Produktionsschule PiKaS durch das Jugendamt sowie durch das Programm Zweite Chance.


Natur- und Werkpädagogik, Pestalozzi-Fröbel-Haus
Leitung: Karl Antony
Mariannenplatz 3
10997 Berlin

Telefon: +49 / (0)30 - 615 35 61
Telefax: +49 / (0)30 - 615 28 28
E-Mail: k.antony-schulprojekte-pfh@web.de