Das Pestalozzi-Fröbel-Haus (PFH) ist als ein Verbund von Praxiseinrichtungen und Ausbildungsstätten für Erzieher/innen eine Modelleinrichtung des Landes Berlin. Es wurde im Jahr 1874 von Henriette Schrader-Breymann gegründet, deren Anliegen es war, die hohe Qualität von Fröbel-Kindergärten zu sichern durch eine ebenso hohe Qualität der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Zum PFH gehören heute:
- eine Fachschule für Sozialpädagogik
- eine Fachoberschule für Gesundheit und Soziales
- Kindertagesstätten
- Nachbarschafts- und Familienzentren mit zahlreichen Projekten und Angeboten wie Kinderzirkus, Eltern-Kind-Gruppen, Familienberatung, Schulstationen etc.
- Erzieherische Hilfen
- Jugendsozialarbeit in Schulen
- Ganztagsschulbereiche an Grundschulen
Das PFH ist eingebunden in Kooperationsbezüge auf internationaler und europäischer Ebene und arbeitet seit 1995 in einem Netzwerk europäischer Institutionen aus dem Bereich sozialpädagogischer Betreuungs- und Ausbildungseinrichtungen, das den Studierenden des PFH ermöglicht, einen Teil ihrer Ausbildung im europäischen Ausland zu absolvieren.
Das PFH kooperiert mit Hochschulen und akquiriert Mittel für Modellprojekte, die Akzente setzen für die Weiterentwicklung von Kindertagesstätten zu Bildungseinrichtungen und Orten für Kinder und Familien im Stadtteil. Dazu gehört insbesondere das durch die Heinz und Heide Dürr Stiftung geförderte Modellprojekt Early Excellence im PFH sowie das Pilotprojekt Kinder- und Familienzentrum Schillerstraße, das nach dem Vorbild des Pen Green Centre im englischen Corby ein erstes Early Excellence Centre in Deutschland aufbaut. Grundlegend dafür sind wechselseitige Hospitationen und ein enger Austausch der Mitarbeiter/innen aus Corby und Berlin.
Das PFH vereint die beiden für die Ausbildung relevanten Lernorte Schule und Praxis unter einem Dach und ermöglicht damit die Entwicklung und Erprobung von praxisnaher Ausbildung. Grundlegend für seine Arbeit ist eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung in allen Bereichen, verbunden mit regelmäßigen und verbindlichen Fortbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere auch für Leitungskräfte.
