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Ausbildung am PFH

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus bildet seit seiner Gründung 1874 Erzieherinnen und Erzieher aus. Das besondere Profil des PFH ist der Trägerverbund von berufsbildender Schule und Praxiseinrichtung. Dieser Verbund ermöglicht eine enge Vernetzung von schulischer und praktischer Ausbildung. Gleichzeitig schafft er die Voraussetzung dafür, Studieninhalte mit den aktuellen und vielseitigen Anforderungen des Berufsfeldes von Pädagogen abzustimmen.

Inhalte und Methoden der Ausbildung sind unter anderem auf die Arbeit mit spezifischen Altersstufen  - Kinder unter einem Jahr bis zum jungen Erwachsenenalter - in bestimmten Institutionen ausgerichtet. Darüber hinaus orientieren sie sich an einem ganzheitlichen Verständnis sozialpädagogischen Handelns, das die persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen der Erzieherin bzw. des Erziehers in den Mittelpunkt des beruflichen Bildungsprozesses stellt. Dieser Art von Bildungsprozess trägt die aktuelle Ausbildungsordnung Rechnung, die traditionelle Fächer durch „Lernbereiche und Themenfelder“ ersetzt.

Die Entwicklung einer kompetenzorientierten beruflichen Identität der Studierenden ist Ziel der Ausbildung und zeigt sich

  • in unseren Grundprinzipien Ganzheitlichkeit, Hilfe zur Selbsthilfe, Systembezug, Wertorientierung,
  • in unseren Unterrichtsschwerpunkten: Wissenserwerb, Persönlichkeitsbildung, Handlungskompetenz,
  • im Praxisbezug und der Vernetzung der Schule mit unseren Praxiseinrichtungen,
  • in unserem Schulprofil: Europa-Praktika, Interkulturelle Erziehung, Medien- und Methodenkompetenz.

Ein wesentliches Ziel der Arbeit des PFH ist es, Frauen und Männern eine qualifizierte Berufsausbildung und ein zukunftsweisendes, tragfähiges Berufskonzept und damit den Zugang zu vielfältigen professionellen Tätigkeiten in sich stetig verändernden sozialpädagogischen Berufsfeldern zu eröffnen.

 

Annegret Lauffer-von Reiche
Schulleiterin der Fachschule für Sozialpädagogik und 
der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales